Ein Hauch von Heim-WM

von Redaktion

Supercup in München als Knallstart in die neue Spielzeit

Ausnahmekönner: Mathias Gidsel. © Gora/dpa

Hamburg – Alfred Gislason wird ganz genau hinsehen. Meister Magdeburg gegen Pokalsieger Berlin, es geht um den ersten Titel der Saison. Klar, dass der Bundestrainer sich den Supercup nicht entgehen lässt. Gislasons besonderer Fokus dürfte am Samstag (18.00 Uhr/Dyn) aber schon auf seinen DHB-Kandidaten liegen, denn die Heim-WM überstrahlt vor dem Knallstart in die neue Spielzeit alles.

Nur noch vier Länderspiele – zwei im November, zwei unmittelbar vor dem Turnier – sind es, bis die Weltmeisterschaft beginnt. Logisch, dass die WM-Anwärter bei Gislason schon beim Supercup in München, dort also, wo 144 Tage später der deutsche Turnier-Auftakt steigt, erste Bewerbungen einreichen wollen. Vor allem die Füchse Berlin sind nach den Star-Abgängen von Lasse Andersson (Rückraum) und Dejan Milosavljev (Torhüter) mehr denn je auf ihre deutschen Hoffnungsträger angewiesen. Im Tor will Lasse Ludwig den nächsten Schritt machen und womöglich auf den WM-Zug aufspringen. Auf die Rückraumspieler Nils Lichtlein (aktuell Reha nach Fuß-OP) und Matthes Langhoff sowie Linksaußen Tim Freihöfer wird noch mehr Verantwortung zukommen, damit nicht alles vom dänischen Ausnahmekönner Mathias Gidsel abhängt.

Auch beim SC Magdeburg will mit Lukas Mertens ein Nationalspieler Werbung in eigener Sache betreiben. Favorit ist (mal wieder) der SCM – eine Rolle, mit der Trainer Bennet Wiegert keine Probleme hat. „Wir wollen das Ding gewinnen“, sagte der Meistercoach: „Selbst wenn es ein Freundschaftsspiel wäre, hätten wir es auch gewinnen wollen – gerade gegen die Füchse.SID

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