HOCKEY-FRAUEN

Im Finalmodus

von Redaktion

Jetzt wartet Belgien auf Deutschland. © Waem/dpa

Wavre – Die erste Nervenprobe ist überstanden, das Selbstbewusstsein vor den nächsten Alles-oder-Nichts-Aufgaben unvermindert groß: „Meiner Meinung nach können wir jedes Spiel gewinnen“, betonte Bundestrainerin Janneke Schopmann vor den bevorstehenden Zwischenrundenpartien bei der WM in Belgien und den Niederlanden im ZDF, „wir sind eigentlich sehr gut drauf.“ Doch der Druck, der auf den deutschen Hockey-Frauen vor dem Match gegen Belgien am Samstag (17.30 Uhr/MagentaTV) lastet, ist kein bisschen kleiner geworden.

Gegen den Co-Gastgeber sowie am Montag gegen Spanien (17 Uhr/MagentaTV) zählen für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) einzig und allein Siege, soll die Chance auf den Halbfinaleinzug und die erste WM-Medaille seit 1998 gewahrt werden. „Spanien und Belgien sind beide gute Gegner“, beschrieb Schopmann die Schwierigkeit der Aufgabe, „beide Teams haben gefährliche Stürmerinnen mit Skills und Geschwindigkeit. Sie verteidigen körperlich und sind sehr schnell im Umschaltspiel.“

Allzu sehr beeindrucken lassen dürfen sich die „Danas“ davon nicht, zumal sie nach der Niederlage in der Vorrunde gegen Argentinien ohne Punkte in die Zwischenrunde starten. Eine Hypothek, die schwer wiegt. Argentinien führt die Gruppe F mit drei Zählern an, Belgien und Spanien starten jeweils mit einem Punkt.

Die deutschen Männer haben hingegen am Freitag eine Pleite kassiert und bekommen am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Australien ein Endspiel ums Halbfinale. Im ersten Duell der Zwischenrunde verlor der Titelverteidiger gegen Spanien mit 1:2.SID

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