Heute möchten wir mit Ihnen über ein nerviges englisches Fußballwort sprechen, das Sie in der neuen Saison ständig zu hören bekommen. Dabei geht es nicht um die „Expected Goals“, um den „Gamechanger“ oder um den Strafraum als „Box“, sondern ums „Struggeln“. Sprich: Straggeln. Alles und jeder struggelt jetzt – zum Beispiel Frauen, wenn sie einen Bad Hair Day haben, oder Stürmer, wenn sie in der Box einen üblen Fail produzieren. Die Bedeutung entspricht dem deutschen Straucheln oder Scheitern, aber nach einem Auslandssemester in Stratford-upon-Avon. Angeblich stammt die Wortneuheit vom bayerischen „Schtraggl“ ab – also von dem ungelenken Kerl, der hackedicht aus dem Bierzelt wankt. Nicht beteiligt ist dagegen die FDP-Politikerin Marie-Agnes Struggle-Zimmermann. Wir wetten um ein Schtraggl Bier, dass der FCB heute gegen den VfB nicht struggelt.