„Ein krasser Typ“

von Redaktion

DBB-Team würdigt Johannes Voigtmann

Köln/München – Dem neuen Bayern-Trainer Anton Gavel zauberte die Nachricht dann doch ein Lächeln aufs Gesicht. „Wir sind froh, dass er diesen Entschluss gefasst hat“, sagte der 41-Jährige mit Blick auf den Rückzug von Johannes Voigtmann aus der Nationalmannschaft. Klar, ein fitterer Voigtmann ohne die Zusatzbelastungen beim DBB kommt dem Coach für seine Münchner Ziele nur zu gelegen.

Bei der Nationalmannschaft selbst sieht man das naturgemäß anders. Auch Bundestrainer Alex Mumbru zog vor Voigtmanns Verabschiedung am Donnerstag seinen Hut. „Er ist eine Legende, war ein superwichtiger Spieler für uns. Nicht nur auf dem Parkett, nicht nur neben dem Parkett“, sagte der Spanier, denn Voigtmann sei „einer der Jungs, die für die erfolgreichsten Jahre im Nationalteam gesorgt haben. Eine sehr gute Person, ein sehr guter Spieler.“

Auch Johannes Thieman, der mit Voigtmann die goldenen Jahre mit WM- und EM-Titel erlebte, weint dem 2,11-Meter-Riesen aus Eisenach zumindest eine kleine Träne nach. Voigtmann sei „ein krasser Typ, krasser Mensch, krasser Leader, der eine unglaubliche Lücke im Team hinterlassen wird. Natürlich respektieren wir alle die Entscheidung.“ Immerhin: Thiemann wird den so Geehrten bald wiedersehen. Beide sind ab sofort Teamkollegen beim FC Bayern, wo sie nach dem Länderspielfenster kommende Woche das gemeinsame Training aufnehmen.“

Voigtmanns Ex-Kollegen aus der Nationalmannschaft hielten derweil in der Qualifikation mit einem Pflichtsieg Kurs auf die Basketball-WM 2027. Zu Beginn der zweiten Gruppenphase gelang dem Team um Kapitän Dennis Schröder beim 99:83 (64:50) über Außenseiter Niederlande der sechste Erfolg im siebten Spiel. Die Partie fand im Rahmen eines Double-Headers statt, die deutschen Frauen hatten zuvor bei ihrer Generalprobe für die Heim-WM in Berlin 62:63 (40:30) gegen die Türkei verloren.RP

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