IN KÜRZE

von Redaktion

Widmer: Keine Nati, dafür mehr Pausen

Mainz – Der Mainzer Kapitän Silvan Widmer spielt künftig nicht mehr im Fußball-Nationalteam der Schweiz. Das erst in der Verlängerung verlorene WM-Viertelfinale gegen den späteren WM-Zweiten Argentinien war das letzte Spiel des 33-Jährigen im Nationaltrikot. „Auch wenn ich die Emotionen und das Nati-Umfeld vermissen werde, spüre ich, dass es der richtige Moment ist, um mich nur noch auf den Club zu konzentrieren und meinem Körper mehr Pausen zu gönnen“, sagt Widmer. Der Außenverteidiger kam in 65 Länderspielspielen auf fünf Tore. Bei der WM wurde er fünfmal eingesetzt, viermal davon als Joker. Er war zuvor bei der EM 2021, der WM 2022 und der EM 2024 als Stammspieler der Schweiz auf der rechten Seite dabei.

Kovac: Verständnis für Flaschenwurf

Dortmund – Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seinen Spieler Samuele Inácio nach dessen Flaschenwurf gegen das BVB-Logo und der darauffolgenden Kritik in Schutz genommen. „Wir müssen lernen, dass wir denen keine Plattform geben. Der Junge ist 18 Jahre alt, und es ist nichts Großartiges passiert. Da müssen wir jetzt nichts aufblasen, was nicht aufzublasen ist“, sagte Kovac. Inácio war im Spiel gegen den Hamburger SV nur drei Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz gestellt worden. Auf dem Weg in die Kabine ließ der 18-Jährige seinen Emotionen freien Lauf und warf im Spielertunnel eine Wasserflasche gegen das BVB-Wappen. Vor allem in den sozialen Medien war der italienische Stürmer dafür teilweise scharf kritisiert worden. Der Platzverweis sei Inácio „sehr nahegegangen. Dass er sehr viel Temperament hat, wissen wir.“

Kramer kennt schon das große Finale

München – Die TV-Experten Mats Hummels und Christoph Kramer rechnen damit, dass alle vier deutschen Clubs in die K.-o.-Runde der Champions League einziehen. „Ich sage: Finale Barcelona – Bayern“, prophezeite Kramer in einer digitalen Pressekonferenz des übertragenden Senders Prime Video vor der Gruppenphase. „Bayern ist ein Favorit, aber nicht der Topfavorit. Ich sehe die fünf, sechs üblichen Verdächtigen“, sagte Hummels.

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