Endstation Türkei

von Redaktion

Volleyball-EM: DVV-Aus im Viertelfinale

Die deutschen Volleyballerinnen scheiterten im EM-Viertelfinale an der Türkei. © Bilgin/Imago

Istanbul – Deutschlands Volleyballerinen lagen sich nach dem enttäuschenden Aus bei den Europameisterschaften einige Sekunden lang fest in den Armen, die erhoffte Sensation war bei der Revanche gegen Mitfavorit Türkei ausgeblieben. Den ersten Einzug in die Runde der besten Vier auf der europäischen Bühne seit 13 Jahren verpasste die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) trotz eines erbitterten Kampfes.

Das schnelle Wiedersehen endete nach 122 Minuten in Istanbul mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25), bereits in der Gruppenphase war das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli dem Weltranglisten-Dritten mit 1:3 unterlegen gewesen. Vor allem Starspielerin Melissa Vargas (26 Punkte) konnte das DVV-Team um seine Topscorerin Lina Alsmeier (13 Punkte) nicht in den Griff bekommen.

„Den Hexenkessel kennen wir jetzt schon“, hatte Co-Kapitänin Alsmeier vor der Revanche gewarnt, „die Stimmung ist auf jeden Fall überragend.“ Acht Tage zuvor hatte die deutsche Auswahl nicht nur einen erbitterten Kampf gegen die Spielerinnen auf der anderen Seite des Netzes, sondern auch gegen das leidenschaftliche türkische Publikum geliefert – und die lautstarken Fans teils zum Verstummen gebracht.

Und doch schienen die vollen Ränge des Sinan Erdem Dome, der Platz für über 16.000 Zuschauer bietet, das DVV-Aufgebot nachhaltig zu beeindrucken.SID

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