DFB-Pokal: „Campus Ludi“ ermittelt nach Krawallen
Mannheim – Nach den Krawallen im DFB-Pokalderby zwischen dem SV Waldhof und dem 1. FC Kaiserslautern hat die Polizei Mannheim eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Campus Ludi“ eingerichtet. Ihr gehören elf Beamtinnen und Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei an. Ziel ist es, die zahlreichen aufzuarbeiten, Informationen sowie Foto- und Videoaufnahmen zu sichten und auszuwerten sowie Tatverdächtige zu identifizieren und strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Der 1:0-Auswärtssieg der Roten Teufel nach Verlängerung war im ausverkauften Carl-Benz-Stadion von Krawallen, Pyrotechnik und einem Platzsturm überschattet worden. Rund 1.400 Polizeibeamte waren im Einsatz, 35 davon wurden verletzt. Zudem mussten 85 Zuschauer medizinisch betreut werden, acht von ihnen seien zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gekommen. „Campus Ludi“ ist übrigens Latein und bedeutet Spielfeld.
Ein Deutscher ist die Nummer eins der Reiter
Aachen – Springreiter Richard Vogel ist erstmals in seiner Karriere Nummer eins der Weltrangliste. Der 29 Jahre alte Europameister zog durch seinen WM-Erfolg mit der deutschen Mannschaft in Aachen und seinen Sieg beim Grand Prix in Brüssel in den „Longines Rankings“ am bislang führenden US-Amerikaner Kent Farrington vorbei. Farrington hatte bei der WM gefehlt. „Die Nummer eins der Welt zu sein, fühlt sich surreal an. Das ist eine große Leistung. Und es macht mich unglaublich stolz auf das, was wir als Team erreichen konnten“, sagte Vogel: „Als einzelner Reiter bin ich sicherlich weit davon entfernt, der Beste der Welt zu sein.“ Vogel, der im WM-Einzelwettbewerb im August in Aachen nur Platz 22 belegt hatte, ist der sechste Deutsche an der Spitze der Weltrangliste. Vor ihm hatten das Ranking Christian Ahlmann, Daniel Deußer, Marcus Ehning, Meredith Michaels-Beerbaum und Ludger Beerbaum angeführt.
Langer Ausfall des Top-Stürmers
Augsburg – Die Eishockey-Saison hat noch gar nicht richtig begonnen – da gibt es schon die ersten Ausfälle. Die Augsburger Panther müssen mehrere Wochen auf Cameron Wright, vorige Saison einer der besten Scorer in Finnland, verzichten. Er wurde bereits operiert.