Vor Hitzfeld und Klopp

von Redaktion

Niko Kovac mit Bestmarke für BVB-Trainer

Kein gutes Spiel gesehen: Niko Kovac. © THOMAS KIENZLE/AFP

Sinsheim – Bei der Rückkehr ins Ruhrgebiet hatte Niko Kovac den „Strauß“ im Gepäck. „Ich nehme die Blumen mit, aber mehr ist es nicht“, kommentierte der Trainer vom Borussia Dortmund ziemlich lapidar die Glückwünsche zum Rekordjubiläum. Für Kovac war seine Bestmarke nach dem glücklichen 3:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim keine große Sache: „Die Statistik ist jetzt die, die sie ist. Wenn ich nicht mehr da bin, wird es ein anderer besser machen.“

Im Gegensatz zu Kovac hielt Lars Ricken nichts davon, die bisherige Leistung des Ex-Profis an der BVB-Seitenlinie zu schmälern. Schließlich reihte sich der 54-Jährige damit vor BVB-Größen wie Ottmar Hitzfeld und Jürgen Klopp ein. „Es gab eine kleine Umarmung in der Kabine“, verriet der Sport-Geschäftsführer des Vizemeisters: „107 Punkte nach 50 Spielen hatte noch kein Trainer bei uns – großes Kompliment.“

Während Kovac gehörig Respekt gezollt wurde, hatten seine Schützlinge Komplimente eigentlich nur für den Sieg an sich verdient. Die Gäste spielten über weite Strecken ziemlich mies, hätten deutlich höher als 0:2 in Rückstand liegen können – und nicht nur die Hoffenheimer fragten sich hinterher, wie der BVB am Ende als Sieger vom Platz gehen konnte.

Immerhin erkannten auch die Protagonisten, dass es mit einer solchen Leistung beim Start in die Champions League am Dienstag gegen den FC Villarreal (21.00 Uhr/Prime Video) wohl nichts werden wird.SID

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