Vorfreude bei Bilal El Khanouss. © THOMAS KIENZLE/AFP
Stuttgart – Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic strahlen fast so sehr wie am Tag des Abschlusstrainings die Sonne über Bad Cannstatt. „Es ist ein Traum, der wahr wird“, sagt El Khannouss vor dem Start des VfB Stuttgart in die neue Champions-League-Saison. Das sei „der schönste Wettbewerb“ überhaupt, meint sein Offensivkollege Demirovic.
Die Königsklasse ist zurück im Ländle. Und der VfB um so manche Erfahrung reicher. Diesmal soll es im Rennen um den wichtigsten Pokal des europäischen Club-Fußballs weiter gehen als vor zwei Jahren. Ein Auftaktsieg würde helfen.
Natürlich habe man sich mit dem überzeugenden 4:1 gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga am vergangenen Freitag Selbstbewusstsein geholt, sagt Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth vor der Partie gegen Viking Stavanger an diesem Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). „Und dennoch bleibt es dabei: Es ist die Champions League, da gibt es keine Selbstverständlichkeiten.“
Soll heißen: Auch den norwegischen Meister werde man nicht unterschätzen. Der VfB ist klar favorisiert, die Fallhöhe aber groß. Gerade gegen die vermeintlich Kleinen ließen die Schwaben in der Saison 2024/2025 Punkte liegen, die am Ende zum Einzug in die K.-o.-Phase fehlten. Gegen Sparta Prag (1:1) oder Roter Stern Belgrad (1:5) etwa. Da reichte es dann letztlich auch nicht, bei Juventus Turin (1:0) überraschend gewonnen zu haben.
Nun also der nächste Anlauf auf Europapokal-Parkett. Bereits zum dritten Mal in der Ära von Trainer Sebastian Hoeneß sind die Stuttgarter international dabei, zum zweiten Mal in der Champions League. Haben sie ihre Lehren gezogen? Gegen Stavanger, das erstmals seit 30 Jahren wieder in der Königsklasse mitmischt, will der VfB direkt ein Statement setzen.DPA