Lebensversicherung Demirovic

von Redaktion

Angreifer mit Dreierpack beim Stuttgarter 3:1 gegen Stavanger

Der Norweger-Schreck: Demrovic erzielte alle VfB-Tore.. © dpa

Stuttgart – Dreifachtorschütze Ermedin Demirovic hat dem VfB Stuttgart den erhofften Traumstart in die neue Champions-League-Saison beschert. Der Stürmer traf beim 3:1 (3:1) gegen Viking Stavanger schon vor der Pause dreimal und ebnete dem Fußball-Bundesligisten so den Weg zum ersten Sieg in der Ligaphase. Deniz Undav blieb auch im vierten Pflichtspiel der Saison ohne Tor, glänzte gegen den norwegischen Meister aber als doppelter Vorbereiter.

Demirovic erzielte seine Tore beim verdienten Erfolg der Schwaben in der 20., 26. und 32. Minute. Der frühere Fürther Zlatko Tripic (22.) hatte vor 57.500 Zuschauern für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste gesorgt.

Beide Teams spielten zu Ehren der Flutopfer von Nepal und des erst wenige Stunden vor dem Anpfiff in Oslo beigesetzten norwegischen Königs Harald V. mit Trauerflor. Das langjährige Staatsoberhaupt der Skandinavier war am 28. August im Alter von 89 Jahren gestorben.

Die Stuttgarter hatten von Beginn an viel Ballbesitz, zunächst fehlte ihrem Spiel aber jegliche Schärfe. Doch dann schlug Demirovic zu – und wie. Innerhalb von zwölf Minuten war der Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas gleich dreimal zur Stelle. Zweimal war er zudem mit dem Aluminium im Bunde – und zweimal Undav sein Vorlagengeber.

Zunächst traf Demirovic nach einem feinen Spielzug über Chris Führich und Angelo Stiller sowie mit Hilfe der Unterkante der Latte zum 1:0. Kurz später setzte Kapitän Undav den 28-Jährigen mit einem herrlichen Pass in Szene, der stramme Schuss von Demirovic flog an den Querbalken und von dort ins Netz.

Auch beim dritten Tor des Angreifers, der diesmal anstelle von Neuzugang Dzenan Pejcinovic beginnen durfte, leistete Undav mit einem halbhohen Ball die Vorarbeit. Viking-Keeper Arild Östbö sah beim Abschluss von Demirovic, um den es im Sommer Wechselgerüchte gegeben hatte, alles andere als gut aus .Unterbrochen wurde die Demirovic-Show lediglich vom zwischenzeitlichen 1:1 durch Tripic. Der Kapitän der Norweger, einst Zweitliga-Profi bei Greuther Fürth, profitierte von einem Patzer in der VfB-Defensive.

Auch im zweiten Durchgang ließen die Schwaben den Nordmännern immer mal wieder ordentlich Platz. Kurz nachdem Demirovic unter Standing Ovations ausgewechselt worden war, hätte Undav allerdings auch auf 4:1 stellen können. Ein Heber des WM-Fahrers landete oben auf dem Tornetz (65.). Der VfB schaltete nun merklich einen Gang zurück und verwaltete die Partie nun weitgehend. Erst in der Schlussphase erhöhte er noch einmal das Tempo, Undav vergab eine weitere Chance (87.).DPA

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