Bayern bleibt auf Boey sitzen

von Redaktion

Wechsel nach Saudi Arabien geplatzt – Rechtsverteidiger gegen Bodö auf der Bank

Wieder mittendrin statt nur dabei: Boey (rechts), Saibari und Musiala in der Allianz Arena. © Maul/Imago

München – Wäre alles nach Plan gelaufen, hätte der Name von Sacha Boey nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen für das erste Champions-League-Spiel des FC Bayern gestanden. Doch gegen FK Bodö/Glimt war der Rechtsverteidiger unerwartet wieder im Kader des deutschen Rekordmeisters – und nahm auf der Bank Platz. Heißt im Klartext: Die Verkaufspläne von Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund sind im Falle Boey gescheitert. Die Münchner bleiben zumindest bis zum Winter-Transferfenster auf dem Franzosen sitzen.

In den vergangenen Tagen herrschte an der Säbener Straße tatsächlich Zuversicht, dass man Boey noch in Saudi Arabien hätte unterbringen können. Dem Vernehmen nach sollen mehrere Gespräche mit unterschiedlichen Clubs der Saudi Pro League gelaufen sein. Der Spieler selbst hätte sich ebenfalls einen Wechsel in den Wüsten-Staat vorstellen können.

Bereits am Deadline Day Anfang September hatte sich ein Abschied Boeys abgezeichnet, scheiterte jedoch in letzter Sekunde. Der FC Fulham entschied sich im letzten Moment gegen einen Transfer, weil die Engländer Kenny Tete nicht verkaufen konnten. Sportdirektor Freund äußerte sich zuletzt bereits auf einen möglichen Verbleib vorbereitet und stellte vor dem Schalke-Spiel klar: „Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich jetzt höher, dass er hier bleibt“, sagte er. Sollte Boey tatsächlich bleiben, werde er „ganz normal Mitglied unseres Teams sein“, so Freund weiter. Dieser Fall ist nun eingetreten.BOK, HLR, VT

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