Sperre droht

von Redaktion

„Halsabschneider“ Brunner sorgt für Eklat

Paris Brunner provozierte mit seinem Jubel. © Bozon/dpa

Straßburg – Der frühere deutsche U17-Weltmeister Paris Brunner hat seinen Ausgleichstreffer im Ligaspiel der AS Monaco bei Racing Straßburg (1:1) vor dem Straßburger Fanblock bejubelt – und imitierte dabei mit einer Handbewegung ein Messer, das die Kehle durchschneidet. Eine Strafe auf dem Platz gab es nicht, trotzdem droht dem 20-Jährigen im Nachhinein eine Sperre.

Nach dem Spiel erklärte der ehemalige Dortmunder seinen Jubel. „Sie haben über meine Familie gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beschimpft haben“, sagte Brunner. „Nach dem Tor waren viele Emotionen im Spiel. Ich wollte nicht respektlos sein.“ Gleichzeitig betonte er, dass seine Geste missverstanden worden sei. „Was ich sagen wollte, war: ‚Was für ein Tor, es ist vorbei.’“ Es war Brunners fünftes Pflichtspieltor in dieser Saison.SID

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