Rosenheim – Mit einem Informationsstand will die Friedensinitiative Rosenheim auf das internationale Netzwerk „Mayors for Peace“ aufmerksam machen und mit Bürgern ins Gespräch über Frieden, Abrüstung und kommunale Verantwortung kommen. Der Aktionstag findet am Samstag (18. Juli) von 10 bis 14 Uhr statt, wie die Friedensinitiative Rosenheim in einer Pressemitteilung ankündigt.
Mit einem Pavillon, Informationsmaterial und Plakaten möchte die Initiative über ihr Anliegen informieren. Im Mittelpunkt der Aktion steht laut Mitteilung ein großes Friedensplakat, auf dem Besucher Friedenstauben gestalten oder persönliche Friedensbotschaften hinterlassen können. Diese sollen anschließend als Zeichen des Friedenswunsches vieler Rosenheimer an die Mitglieder des Stadtrats übergeben werden.
Zusätzlich wird laut Ankündigung ein Vertreter der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) vor Ort sein und für Fragen rund um das Thema Kriegsdienstverweigerung zur Verfügung stehen. Das Gesprächsangebot richte sich besonders an Menschen, die sich über ihre Rechte und Möglichkeiten in diesem Bereich informieren oder persönliche Fragen dazu klären möchten. Wie die Initiative weiter mitteilt, habe sie sich bereits vor einigen Wochen mit der Anregung an die Stadt Rosenheim gewandt, einen Beitritt zum Netzwerk „Mayors for Peace“ zu prüfen. Ein persönliches Gespräch mit dem Oberbürgermeister sei jedoch nicht zustande gekommen. Das schriftliche Anliegen sei zwar an die Stadt übermittelt worden, eine inhaltliche Rückmeldung stehe bislang jedoch aus. Gerade deshalb suche man nun verstärkt den Dialog mit den Bürgern, erklärt die Friedensinitiative. Die Initiatoren Veronika Herwegh, Major a.D. Florian Pfaff und Peggy Galić betonen: „Frieden ist ein Thema, das uns alle betrifft und Menschen mit unterschiedlichen politischen Auffassungen verbinden kann.“
Die Friedensinitiative Rosenheim freue sich auf zahlreiche Besucher und interessante Gespräche, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Frieden, Dialog und Verständigung in Rosenheim zu setzen. (red)