Polizei sucht und findet in Rekordzeit

von Redaktion

Wiesn-Blaulicht vom Wiesn-Sonntag

Rosenheim – „Die Straßen der Rosenheimer Innenstadt säumten an diesem sonnig-warmen Wiesn-Sonntag viele Besucher, um zunächst den Teilnehmern des Festzuges zu applaudieren und sich anschließend selbst auf der Loretowiese zu erfreuen“, teilte die Polizeiinspektion Rosenheim mit. Die Wiesnwache präsentierte sich dabei als „Freund und Helfer“ – um den Gästen aus nah und fern einen sorgenfreien Wiesn-Aufenthalt zu ermöglichen. Dabei hatten die Beamten jedoch auch einige „Aufgaben“ zu lösen.

„Keine Vermissung dauert länger als 15 Minuten“, so lautet das Motto der Rosenheimer Polizei im Zusammenhang mit Fällen, wenn Kinder auf dem Festgelände „verloren“ gehen. Bisher konnte dieses selbst gesetzte Zeitlimit auch immer eingehalten werden – so auch am Sonntag. Und dabei hatten die Beamten sogar einen doppelten Vermisstenfall zu lösen, denn am Mittag gegen 13 Uhr erschienen zwei Mütter nahezu zeitgleich auf der Wiesnwache und teilten mit, dass sie ihre Kinder (drei und acht Jahre alt) im Getümmel aus den Augen verloren hätten. „Nach kurzer Suche fand in der Wache die glückliche Zusammenführung statt, alles unter dem 15-Minuten-Zeitlimit“, so die Polizei. Am späten Nachmittag gab es dann erneut Alarm für die Wiesnwache, als ein kleiner Bub (3) seinen Eltern entwischt war. Besucher verständigten die Wiesnwache über den kleinen „Racker“, der ganz verloren vor einem Fahrgeschäft stand. Die Wiesnwache übernahm den kurzfristig erteilten „Erziehungsauftrag“ und stattete den kleinen Wiesnbesucher mit Gummibärli und einem Luftballon aus. Damit wirkte der Dreikäsehoch recht glücklich – was allerdings auch an der sympathischen Miss Herbstfest gelegen haben könnte, die sich ebenfalls um den kleinen Burschen kümmerte. Die Eltern kamen aber dann auch recht schnell zur Wiesnwache und so gab es – wie so oft in diesen Fällen – eine glückliche Wiedervereinigung.

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