TV-Tipp

von Redaktion

Als Afrikaner in Deutschland

„Ich bin stolz auf dieses Land“, sagt Ewane. Der 29-Jährige, der Polizist werden will, wurde in Kamerun geboren, seine Mutter starb bei der Geburt, er wuchs bei seinem Adoptivvater in Hamburg auf. Die Konditorin Esi (51) aus Ghana ist im baden-württembergischen Schorndorf zuhause, Krankenpfleger Emiliano (50), der aus Mosambik stammt, baut Gemüse in einem Schrebergarten in Dresden an. Ewane, Esi und Emiliano sind Menschen afrikanischer Herkunft, die „deutsche“ Werte und die hiesige Kultur schätzen. Doch obwohl sie als positive Beispiele für Integration gelten, ist das Verhältnis zu ihrem Land nicht ungetrübt. Durch die „Flüchtlingskrise“ ist die Stimmung schlechter geworden, die Angst vor „Überfremdung“ erzeugt Ressentiments, die auch gut Integrierte wie sie zu spüren bekommen.

Wie erleben dunkelhäutige Mitbürger, die sich politisch und für die Gesellschaft engagieren, diese Veränderungen? Was erwarten Sie von anderen Migranten? Jana Lindner hat Ewane, Esi und Emiliano für ihre Reportage „Schwarze Haut – Deutscher Pass“ aus der Reihe „37 Grad“ begleitet (ZDF, heute, um 22.15 Uhr).

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