„Ich hab’ geheult wie ein Schlosshund“

von Redaktion

Nächste Woche startet die letzte Staffel von „Hubert und Staller“ mit Helmfried von Lüttichau

Wenn Staller im Fernsehen auftritt, ist „Hubsi“ Hubert nicht weit. „Hubert und Staller“, das ist für viele Fernsehzuschauer mittlerweile Kult. Seit 2011 sind Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau, die auch privat seit der Schulzeit befreundet sind, als skurriles Ermittler-Duo in Wolfratshausen Gaunern und Verbrechern auf der Spur. Morgen Abend um 18.50 Uhr läuft nun im Ersten die 100. Folge. Eine Woche später (29. November) startet die siebte und gleichzeitig letzte Staffel mit dem Polizistenpaar, denn von Lüttichau (61) alias Hans Staller hört auf. Die Serie wird ohne Lüttichau weitergehen.

Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sagte der Schauspieler gestern. Doch nachdem er vergangenes Jahr 60 geworden sei, habe er sich überlegt, nach sieben „sehr intensiven Jahren“ bei der Serie „erst mal wieder den Kopf frei zu bekommen für etwas anderes“. Was das genau ist? „Das weiß ich noch gar nicht. Vielleicht auch wieder mehr schreiben. Mal sehen.“ Denn der Schauspieler, der in München lebt, veröffentlicht neben seiner Arbeit auf der Theaterbühne, in Film und Fernsehen auch immer wieder eigene Gedichte.

Beim Dreh der letzten Folge von „Hubert und Staller“ fiel der Abschied dann aber trotz reiflicher Überlegung schwer, gibt er zu: „Ich hab’ geheult wie ein Schlosshund.“ An seiner Rolle gefällt ihm, dass dieser Hans Staller so begeisterungsfähig sei – „dass er nie resigniert, dass er nicht abgestumpft ist vom Alltag und immer wieder neu auf die Dinge und auf die Welt guckt. Und er hat was Kindliches. Nicht naiv im Sinne von doof. Aber er geht immer erst mal offen auf die Dinge zu, vor allem wenn es etwas Neues zu lernen gibt.“ So wie er selbst nun auch wieder einen neuen Anfang wagt.  dpa/kjk

Artikel 3 von 3