Sie hat Appetit auf den „Goldenen Cupcake“

von Redaktion

Am Sonntag möchte die Münchnerin Susanne Breyer im Finale der Sat.1-Show „Das große Backen“ gewinnen

VON KATJA KRAFT

Wenn man sie so sieht, mit der großen Motivtorte, die sie voller Liebe zum Detail gezaubert hat, mag man es ihr kaum glauben – aber ja, selbst Susanne Breyer misslingt in der Backstube dann und wann ein Rezept. „Na klar! Ich bin kein Erfolgsgarant – dazu experimentiere ich viel zu gern“, sagt die 30-jährige Münchnerin. Die Leichtigkeit, mit der sie als Kind mit ihrer Mama neue Weihnachtsplatzerl ausprobierte, hat sie sich bewahrt. „Ich denke mir dann: Ach, versuch’ es doch noch mit etwas Joghurt im Teig – klappt nicht immer“, erzählt sie lachend. Backtalent und ihre fröhliche Art – mit dieser Mischung hat Breyer es ins Finale der Sat.1-Show „Das große Backen“ geschafft. An diesem Sonntag entscheidet sich ab 17.40 Uhr, wer der drei Finalisten 10 000 Euro und den „Goldenen Cupcake“ gewinnt. Und dann natürlich: ein eigenes Backbuch. „Das wäre klasse. Wie einige meiner Lieblingsbackwaren gelingen, habe ich ja schon in der Sendung verraten, doch für das Buch würde ich noch einmal meine Rezeptekiste öffnen“, sagt die Finalistin.

Dass sie es bis in die letzte Runde geschafft hat, ist für sie die Belohnung für ein anstrengendes Jahr. „Ich gebe zu, dass ich die Vorbereitung zur Sendung unterschätzt habe. Ich hatte nicht erwartet, dass ich vorab so viele Rezepte entwickeln muss und wie intensiv die Drehphase sein würde.“ Wenn sie davon erzählt, wird klar – das war kein Zuckerschlecken. Vier Wochen lang jeden Morgen um fünf Uhr raus aus den Federn und rein in die Back-Montur – für Breyer, die sich selbst als „keine Frühaufsteherin“ bezeichnet, durchaus eine Herausforderung.

Doch eine, der sie mit Freude nachgegangen ist. Ein bisschen mit schlechtem Gewissen den Kollegen gegenüber. Für das Team der Online-Marketing-Managerin stand gerade ein neues Projekt an, aber als klar war, dass Breyer an der Sendung teilnehmen könne, hieß es nur: „Wir machen deine Arbeit irgendwie mit! Verschwinde einfach für vier Wochen – und komm’ als Siegerin zurück.“ Breyer schwärmt: „Ich habe wahnsinnig tolle Kollegen, sie haben sich total für mich reingehängt.“

Sie selbst blieb nicht untätig. An den Abenden, am Wochenende – jede freie Sekunde wurde dazu genutzt, Köstlichkeiten zu kreieren. Wie entstehen bei ihr Rezepte? „Meistens suche ich mir eine Zutat aus, die mir besonders gut gefällt, und komponiere dann um sie herum.“ Jetzt im Herbst etwa Granatapfel oder Kürbis. „Da wird dann getestet, welche Geschmacksrichtung dazu passt. Und wie man das hübsch gestalten kann.“

Das Auge isst bekanntlich mit. Besonders Glitzer hat es der Münchnerin angetan. Was sie von den 10 000 Euro kaufen würde? „Back-Deko, vor allem Glitzer kann ich nie genug haben. Ich liebe es, in Geschäften und im Internet danach zu schauen.“ Freunde, Familie und Kollegen freuen sich sicher, denn die durften Breyer ja nicht nur unterstützen – sondern wurden mit lauter köstlichen Dankesgrüßen belohnt. Kuchen und Macarons, Cupcakes und Muffins gab’s Sendung für Sendung. Was bei einem Sieg serviert würde? Das bleibt Breyers süße Überraschung.

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