MEDIEN-LEUTE

Christine Westermann feiert 70. Geburtstag

von Redaktion

Thomas Walde (li.) übernimmt zum 1. April 2019 die Leitung des ZDF-Studios in Paris. Wie der Sender mitteilte, wird er Nachfolger von Theo Koll (60), der als Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios nach Berlin geht. Walde (55) ist seit 2010 Korrespondent in Berlin. Er ist dort Vertreter der Leiterin des Hauptstadtstudios, Bettina Schausten, wenn diese abwesend ist und im Wechsel mit ihr Moderator von „Berlin direkt“. Die Moderationsaufgabe und die künftige Abwesenheitsvertretung von Theo Koll übernimmt Shakuntala Banerjee (45), bisher Korrespondentin und Reporterin im Studio in Brüssel. Die Leitung des ZDF-Studios in Peking übernimmt im Sommer kommenden Jahres Ulf Röller, derzeit Leiter des ZDF-Studios in Washington. Neuer Chef dort wird Elmar Theveßen, seit 2007 stellvertretender ZDF-Chefredakteur. Die Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, Bettina Schausten, wird am 1. März neue stellvertretende Chefredakteurin des Senders.  dpa

Die US-Fernsehserie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ kommt zurück ins Fernsehen. Auf Initiative des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zeigen drei ARD-Sender den Vierteiler aus dem Jahr 1978 im Januar noch einmal, wie der WDR mitteilte. „Holocaust“ erzählt die fiktive Geschichte der jüdischen Arztfamilie Weiss, die zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin lebt. In den Hauptrollen sind unter anderem Fritz Weaver und Meryl Streep zu sehen. Die Produktion schrieb auch in Deutschland Fernsehgeschichte. Sie war 1979 zu sehen, erreichte bis zu 20 Millionen Zuschauer und löste intensive Diskussionen aus. Kritiker warfen der Serie vor, die Schoah zu trivialisieren. Gleichzeitig gab es Stimmen, die sagten, eine Fernsehserie über den Massenmord an den europäischen Juden sei der Bevölkerung nicht zuzumuten. Nun zeigen WDR, NDR und SWR „Holocaust“ 40 Jahre nach der deutschen Erstausstrahlung erneut. „Vielen Zuschauern brannten sich damals Bilder und Wahrheiten ins Gedächtnis, die man sich bis dahin trotz allen Wissens einfach nicht vorstellen wollte oder verdrängt hatte“, so WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn. dpa

Ob sie Interviews führt oder etwas vorliest – man hört ihr gerne zu. Seit einer gefühlten Ewigkeit ist Christine Westermann in Radio und TV präsent, wenn auch seit dem Aus für „Zimmer frei!“ 2016 seltener. Am Sonntag wird sie 70. Das Schöne am Älterwerden sei, dass „man weiß, wie das geht mit dem Leben“.  dpa

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