Am 1. Oktober 2015 verschwindet der vierjährige Mohamed vom Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin. Die Polizei verdächtigt zunächst die bosnischstämmige Familie, eine Entführung vorgetäuscht zu haben, um einer Abschiebung zu entgehen. So verzögert sich die Suche nach dem Flüchtlingsjungen, der von einem Pädophilen verschleppt, missbraucht und schließlich getötet wird. Bei der Festnahme des Kinderschänders aus Brandenburg entdecken die Ermittler Mohameds Leiche im Auto des Angeklagten. Kritiker werfen der Berliner Polizei eine „Fahndung zweiter Klasse“ vor.