Hier kocht die Chefin selbst

von Redaktion

Amalia (11) aus München ist die Neue in „An die Töpfe, fertig, lecker!“ im Disney Channel

VON RUDOLF OGIERMANN

Dass Amalia nun auch zuhause in der Küche die Kommandos gibt, will sie nicht behaupten. „Ich helfe meiner Mutter beim Kochen“, sagt die Elfjährige bescheiden, verrät aber dann doch, dass es ihr Spaß macht, am heimischen Herd „etwas zu brutzeln“. In der Reihe „An die Töpfe, fertig, lecker!“ ist das anders. Da ist Amalia künftig „Chefköchin“. An diesem Sonntag startet beim Disney Channel die dritte Staffel der Kinderkochshow mit 13 neuen Folgen. Im Wechsel mit dem zwölfjährigen Marwin, der schon seit dem Start der Reihe im Frühjahr 2017 dabei ist, wird die junge Münchnerin zusammen mit Assistent Roland Schreglmann („Hindafing“) jeweils sonntags ab 9.55 Uhr diverse Promis bekochen – unter anderen den Checker Tobi, „Maus“-Moderator Ralph Caspers und Sängerin Namika. Darüber hinaus gibt es Tipps zu „kreativen Abwandlungen altbekannter Lieblingsgerichte“, wie es vom Sender heißt, beispielsweise einen zuckerfreien Schokokuchen.

Das Casting bewältigte Amalia, die junge Zuschauer aus der „Gag Attack XXL“-Crew kennen, mit Bravour. Unter anderem musste sie zeigen, dass sie mit dem Messer umgehen kann. Amalia schnitt am besten ab – und dem neuen Job stand nichts mehr im Weg.

Die Stimmung am Set fand die Schülerin „sehr gut“. Alle seien sehr freundlich gewesen, „und es gab immer was zu essen“. Denn natürlich darf nicht nur der Promi am Ende so leckere Sachen wie Fischburger oder Fajitas probieren, sondern auch die Küchencrew. Auf Testesser Elton habe sie sich besonders gefreut, verrät das sympathische Mädchen: „Das ist schon eine Ehre, wenn man den bekochen darf!“ Geschmeckt habe es „an sich“ allen.

„Ich finde es cool, wenn man kochen kann“, sagt Amalia, die das in „An die Töpfe, fertig, lecker!“ Erlernte unter Aufsicht ihrer Mutter nun auch daheim anwendet. Ihr Lieblingsgericht Spaghetti Bolognese kann sie schon selbst zubereiten – jedenfalls nach dem Rezept, nach dem sie es auch im Studio fabriziert hat. Das freut nicht zuletzt den 99-jährigen Uropa, der schon ganz gespannt ist, seine Urenkelin auf dem Bildschirm zu sehen.

Ob sie, was sie im Fernsehstudio gezeigt hat, später auch zum Beruf machen will, hat die Elfjährige noch nicht entschieden. „Ich lasse das alles auf mich zukommen“, sagt die Gymnasiastin – sie besucht derzeit die fünfte Klasse und nennt Latein (!) als ihr Lieblingsfach – sehr abgeklärt. Auch einmal als Filmschauspielerin vor der Kamera zu stehen, kann sie sich durchaus vorstellen. Allerdings – die Schule geht vor: „Aber mal in den Sommerferien oder so, darüber ließe sich reden.“

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