Vier gewinnen

von Redaktion

Joko & Klaas nutzen freie Sendezeit zum Geld-Verschenken – auch ein Münchner freut sich

VON STEFANIE THYSSEN

Eigentlich, so denkt man oft, hält das Fernsehen keine echten Überraschungen mehr bereit. Alles schon mal dagewesen. Joko und Klaas aber, die beiden Entertainer von ProSieben, schaffen es doch immer wieder, auch im Jahr 2019 noch besondere Fernseh-Momente zu kreieren. Jüngstes Beispiel: Am Mittwochabend verschenkten sie live von 20.15 Uhr an vier Mal 10 000 Euro – einer der glücklichen Gewinner kommt aus München.

Das Prinzip der Show „Joko & Klaas gegen ProSieben“ ist, dass die Moderatoren – für den Fall, dass sie gegen ihren Sender gewinnen – 15 Sendeminuten extra bekommen, mit denen sie machen können, was sie wollen. Vor drei Wochen boten sie zum Beispiel drei besonderen Menschen eine Bühne und machten so unter anderem auf das Leid von Obdachlosen aufmerksam. In der dritten Folge der Sendung, die am Dienstag lief, waren Joko und Klaas wieder die Sieger und bekamen folgerichtig erneut 15 Sendeminuten zur freien Verfügung. Die Idee diesmal: „Wir verschenken Geld.“ Und zwar eine ganze Menge: In München, Berlin, Hamburg und Köln hatten die zwei dazu je einen schwarz gekleideten Mann samt Koffer mit 10 000 Euro auf eine Parkbank gesetzt. Wer an den angegebenen Adressen zuerst auftauche, sich auf das Kissen neben dem Mann setze und den Satz „Ich liebe Fernsehen“ sage, erhalte das Geld, verkündeten die Entertainer.

In München war die Corneliusbrücke der Ort des Geschehens – und während in den anderen Städten innerhalb weniger Minuten der Gewinn vergeben war, dauerte es eine Weile, ehe sich auch etwas an der Isar tat. „In München geht natürlich keiner für 10 000 Euro auf die Straße“, scherzte Joko. Schließlich tauchte aber auch dort ein junger Mann auf, der sich als Bojan vorstellte – und natürlich diebisch freute. „Ich zittere, bin ganz aus der Puste“, lachte er, als er via Telefon zu Joko und Klaas gestellt wurde. „Danke, ist das geil“, meinte er noch und erzählte, dass er gerade vom Einkaufen gekommen sei, den Fernseher daheim angeschaltet und dann den Aufruf gesehen habe. Glück gehabt!

1,61 Millionen Zuschauer sahen das Spektakel live mit an, der Marktanteil in der Zielgruppe (14- bis 49-Jährige) lag sogar bei über 20 Prozent.

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