Trotz ihrer Enttarnung als Panther in der Pro Sieben-Show „The Masked Singer“ fiebert Volksmusikstar Stefanie Hertel dem Finale in der kommenden Woche entgegen. „Ich bin so gespannt, wer die anderen sind“, sagte Hertel. Die Sängerin hatte die wenigsten Zuschaueranrufe erhalten und musste deshalb an ihrem 40. Geburtstag die Panthermaske enttarnen. „Da ist schon ein bisschen Traurigkeit und Enttäuschung dabei. Wenn ich einen Wettbewerb mitmache, dann habe ich schon den Ansporn weit zu kommen oder auch sogar zu gewinnen“, sagte sie.
Bei „The Masked Singer“ singen vollständig maskierte Prominente gegeneinander – und dann wird gerätselt, wer es ist. Als sie ihre Maske abnehmen musste, habe sie gedacht: „Oje, hoffentlich schaue ich nicht zu verschwitzt aus“, erzählte die Sängerin. In Köln, wo die Live-Show aufgezeichnet wird, wurden am Donnerstag teilweise um die 41 Grad gemessen. Der Sender hatte den Kandidaten deshalb extra einen Kühlraum eingerichtet.
Zum Finale am 1. August wird die Sängerin in Köln als Zuschauerin dabei sein. Bisher kennt auch sie die Identität ihrer Mitstreiter nicht. „Jeder ist auch hinter der Bühne so in seiner Rolle drin“, so Hertel. „Manchmal habe ich mir gedacht: Sind wir alle bescheuert? Auf welcher Kindergeburtstagsparty sind wir hier?“ In den Shows zuvor hatte Hertel im hautengen Kostüm etwa „Highway to Hell“ von AC/DC, „Sucker“ von den Jonas Brothers oder „Memory“ von Barbra Streisand gesungen. Derzeit ist die Schlagersängerin mit ihrer eingenen Band unterwegs.
Bei der Zuschauerzahl konnte sich die Show erneut steigern. Im Schnitt 3,16 Millionen Fans verfolgten im das Halbfinale, der Marktanteil lag bei 14 Prozent. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kam die Sendung sogar auf einen Marktanteil von satten 29 Prozent. LARISSA SCHWEDES