Eine Ära geht zu Ende – nach mehr als 40 Jahren stellt die „Soko München“ die Ermittlungen ein. Das teilte das ZDF am Freitag mit. Zum Jahresende ist demnach Schluss mit der Produktion der ZDF-Reihe, die Anfang 1978 gestartet war und bis 2016 „Soko 5113“ hieß. Sie zählt damit zu den am längsten laufenden Formaten im deutschen Fernsehen. Den Sendeplatz am Montag um 18 Uhr sollen sich ab 2021 die „Soko Potsdam“ und die „Soko Hamburg“ teilen.
Die letzten neuen Folgen der „Soko München“ sind voraussichtlich Ende 2020 zu sehen. Zum aktuellen Team gehören Gerd Silberbauer als Hauptkommissar Arthur Bauer, Bianca Hein als Hauptkommissarin Katharina Hahn, Christofer von Beau als Kriminaloberkommissar Franz Ainfachnur, Joscha Kiefer als Kriminaloberkommissar Daniel Morgenstern und – als jüngster Neuzugang – Mersiha Husagic als Kriminalkommissarin Theresa Schwaiger. Früher ermittelten unter anderen Werner Kreindl, Wilfried Klaus, Diether Krebs, Michel Guillaume, Heinz Baumann, Olivia Pascal und Ingeborg Schöner.
„Mit den ,Sokos‘ aus Potsdam und Hamburg haben wir gleich zwei neue Vorabendserien an den Start gebracht“, so ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler: „Zur Modernisierung des Programms gehört die Entwicklung von Neuem, aber auch der Abschied von liebgewonnenen Formaten.“ Die „Soko 5113“ hat seit der Jahrtausendwende Ableger in Leipzig, Köln, Stuttgart, Wismar, Kitzbühel und Wien bekommen. Seit 2018 gibt es ZDF-„Soko“-Ermittler auch in Potsdam und Hamburg. Damit gibt es derzeit neun Formate dieses Namens im ZDF.