Als Hassan Akkouch zwei Jahre alt war, floh seine Familie mit ihm aus dem Libanon nach Berlin. Jahre später folgte die Abschiebung, dann wieder Flucht, Rückkehr, Duldung. „Ein belastendes Gefühl“, erinnert sich Akkouch, für den Deutschland Heimat bedeutet. Ab heute ist der Schauspieler, der an der Otto-Falckenberg-Schule in München seine Ausbildung absolviert hat und seit 2015 Ensemblemitglied an den Kammerspielen ist, in der neuen ARD-Vorabendserie „Wapo Berlin“ zu sehen. Als Oberkommissar Fahri Celik verstärkt der 32-Jährige immer dienstags um 18.50 Uhr das Ermittlerteam an der Spree.
Nach dem Erfolg der „Wapo Bodensee“ folgt nun also ein Ableger der beliebten Reihe, die ihre Zuständigkeit auf die Wasserstraßen der Bundeshauptstadt ausweitet. Und Akkouch ist als „Polizist mit großem Herzen und einer Extraportion Humor“ mit dabei. Im Fernsehen und speziell im Fernsehkrimi ist Akkouch längst kein Unbekannter mehr. So wirkte er in diversen „Tatort“-Folgen mit, unter anderem in der Münchner Episode „Macht und Ohnmacht“ von 2013, in der es um Gewaltexzesse durch Polizisten geht.
Das Münchner Publikum und die Kollegen von den Kammerspielen müssen auf den Schauspieler aber nicht verzichten. Bereits am 16. Februar steht Hassan Akkouch wieder auf der Bühne – in der letzten Vorstellung von „Tiefer Schweb“.