TV-TIPP

Ein Porträt von Jimmy Hartwig

von Redaktion

Sein Vater ein afroamerikanischer Soldat, der die Familie früh verließ, die Mutter Deutsche – Jimmy Hartwig machte schon als Bub Rassismuserfahrungen, wurde als „Neger“ beschimpft. Um seine Ziele zu erreichen, blieb dem gebürtigen Offenbacher nichts anderes übrig, als „besser zu sein als die anderen“. Im März dieses Jahres lief ein „Lebenslinien“-Porträt des Ex-Fußballers im Bayerischen Fernsehen, an diesem Sonntag um 17.30 Uhr strahlt das Erste in der Sendung „Echtes Leben“ eine Kurzfassung des Films von Stefan Panzner aus.

Er zeigt einen Mann, der Höhen und Tiefen kennt. In den Siebzigern Star der Münchner „Löwen“ und später mit dem HSV dreimal Deutscher Meister, muss Hartwig nach dem Karriereende Schicksalsschläge verkraften. Seine Ehe scheitert, zweimal erkrankt er an Krebs. Doch der inzwischen 65-Jährige, der mit seiner zweiten Frau und seiner kleinen Tochter in Inning am Ammersee (Landkreis Starnberg) wohnt, gibt nicht auf. Frank und frei und sehr charmant erzählt Jimmy Hartwig aus seinem bewegten Leben.  rog

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