Ein tierisch gutes Team

von Redaktion

Beim Privatsender Servus TV ermittelt „Kommissar Rex“ von August an in Kanada

VON STEFANIE THYSSEN

Gut 16 Jahre ist es her, dass sich die Zuschauer in Deutschland und Österreich von „Kommissar Rex“ verabschieden mussten. Im Jahr 2004 lief die letzte Folge der Kultserie, damals mit Alexander Pschill in der Rolle als Kriminalinspektor Marc Hoffmann. Nun gibt es ein Wiedersehen mit dem Schäferhund, der gemeinsam mit seinem Herrchen den Tätern auf der Spur ist. Der österreichische Privatsender Servus TV holt Rex zurück ins Fernsehen. Ab dem 7. August laufen 16 neue Episoden der Serie, Ausstrahlung ist immer freitags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen. Die menschliche Hauptrolle hat John Reardon alias Detective Charlie Hudson übernommen.

Sein Rex heißt in Wahrheit Diesel vom Burgimwald – und ist ein Nachkomme des einstigen Original-Rex. „Hudson & Rex“, so der Titel der Neuauflage, ermitteln nicht mehr in Wien wie die Ur-Besetzung, sondern in St. John’s, der 100 000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Provinz Neufundland und Labrador im Osten Kanadas. Hudson ist eigentlich kein Hundemensch, und Rex hat seinen eigenen Kopf. Doch nachdem sie sich aneinander gewöhnt haben, werden die beiden zu Partnern, die sich perfekt ergänzen – wie einst beim Original. Unterstützt werden die beiden von der Forensikerin Sarah Truong (Mayko Nguyen), die Hudson im Laufe der Staffel den Kopf verdreht, Joe Donovan (Kevin Hanchard) als Chef und Computergenie Jesse (Justin Kelly). In der Auftaktfolge beobachtet Hudson, wie eine junge Radfahrerin entführt wird. Das Opfer ist die 16-jährige Evelyn. Ins Visier der Ermittler gerät bald ihr Vater Leonard Boonstra, der vor 17 Jahren in einen Mordfall verwickelt war.

Was reizt einen Sender wie Servus TV, eine Serie, die in den Neunzigerjahren für Furore sorgte, wieder ins Programm zu holen? „Rex“ sei eine der bekanntesten und beliebtesten Unterhaltungsmarken im deutschsprachigen Raum, erklärt Frank Holderied, Leiter der strategischen Programmplanung und Einkaufsabteilung bei Servus TV, auf Anfrage unserer Zeitung. „Die neue Interpretation ist in unseren Augen vor allem deshalb so gelungen, weil sie einerseits die Leichtigkeit der Originalserie transportiert und andererseits aufregende, spannungsgeladene Krimiunterhaltung auf hohem internationalem Niveau bietet.“

In Kanada, wo bereits zwei Staffeln mit großem Erfolg liefen, wurden „Hudson & Rex“ in kurzer Zeit Kult. Noch in diesem Monat soll mit den Dreharbeiten für 16 weitere Folgen begonnen werden.

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