Der deutsch-tschechische Journalistenpreis würdigt in diesem Jahr unter anderem einen Beitrag, der das Schicksal einer nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Sudetendeutschen mit dem Leben eines ukrainischen Flüchtlingskindes in Deutschland vergleicht. Die Reportage von Martin Weiser mit dem übersetzten Titel „Wie schwer es ist, in einem fremden Land Wurzeln zu schlagen“ erschien in der Zeitschrift „Reporter“. Weiser habe sich „auf die konkreten Schicksale konkreter Menschen konzentriert“, so die Jury anlässlich der Verleihung durch den deutsch-tschechischen Zukunftsfonds in Prag. dpa