Lucy ist die Krönung

von Redaktion

„No Angels“-Star gewinnt RTL-Dschungelshow – und spendet einen Teil ihres Gewinns für Tiere

VON JONAS-ERIK SCHMIDT

Kein Engel, aber eine Königin: Sängerin Lucy Diakovska hat das RTL-Dschungelcamp gewonnen. Die 47-Jährige, die mit der Pop-Band No Angels („Daylight in your Eyes“) früher große Erfolge feierte, wurde in der 17. Staffel der Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ zur sogenannten Dschungelkönigin gekrönt. Diakovska weinte und wandte sich nach der kleinen Zeremonie an die Zuschauer: „Ich verspreche euch, ich werde euch nicht enttäuschen.“

Im Finale hatte die Sängerin, die in Bulgarien geboren wurde und bürgerlich Ludmila Diakovska heißt, zuvor die meisten Zuschauerstimmen bekommen. Ihre beiden letzten Konkurrenten – Reality-Kandidatin Leyla Lahouar (27) und Influencer Twenty4Tim (23) – landeten auf Platz zwei und drei. Sängerin Lucy hatte das Publikum als stetiges Energiebündel beeindruckt. Sie war ständig in Bewegung, sorgte sich dabei um ihre Mitcamper, lamentierte nicht bei unangenehmen Aufgaben und hielt sich aus komplizierten Beziehungsverhältnissen raus. „Woher ich diese Kraft ziehe, weiß ich nicht, aber ich weiß, wem ich sehr ähnlich bin.“ Eine ihrer Großmütter sei 87 Jahre alt geworden. „Sie hat noch fast bis ans Ende ihrer Tage eine Gymnastikgruppe geführt.“

Der Finaltag war für die 47-Jährige emotional besonders aufgeladen: „Das Finale liegt diesmal am Todestag meiner Mutter. Da hat das Universum sich vielleicht etwas dabei gedacht“, hatte Lucy bereits im Vorfeld erklärt. Nun rief sie im Moment des Triumphs ein „Mami!“ in den australischen Himmel. Die verdutzten Moderatoren Sonja Zietlow und Jan Köppen wurden ausgiebig umarmt. Dass sie nebenbei auch noch 100 000 Euro Preisgeld gewonnen hatte, nahm Lucy Diakovska fast schon überrascht wahr. Einen Teil ihres Gewinns wolle sie an einen Verein spenden, der mit Tieren arbeitet, so die Siegerin am Tag danach.

Für RTL war die Staffel ein voller Erfolg: 4,49 Millionen Zuschauer sahen das Finale am Sonntag. Den höchsten Marktanteil von 45,4 Prozent hatte das Format in der jungen Zielgruppe.

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