Die stellvertretende Chefredakteurin (53) der „Süddeutschen Zeitung“, Alexandra Föderl-Schmid, hat sich vorerst aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen. Ihr war der unsaubere Umgang mit Quellen in Artikeln vorgeworfen worden, den die „SZ“ mittlerweile eingeräumt hat. Jetzt hat die österreichische Journalistin selbst die Universität Salzburg gebeten, ihre Dissertation zu prüfen. Grund dafür ist, dass der Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber behauptet, „Plagiatsfragmente“ festgestellt zu haben. Mit der Prüfung der Vorfälle hat die „SZ“ eine externe Kommission beauftragt.