IN KÜRZE

Warnstreiks beim BR

von Redaktion

Beim Bayerischen Rundfunk (BR) haben erstmals in der laufenden Tarifrunde Warnstreiks zu Beeinträchtigungen im Programm geführt. Betroffen war laut BR-Sprecher Markus Huber der Hörfunk. Bei der viertgrößten ARD-Anstalt mussten am Morgen die Infowelle BR24 und BR-Klassik zeitweise das Programm von Bayern 1 übernehmen, auf Bayern 2 lief ein Ersatzprogramm. „Die Versorgung mit Nachrichten war sichergestellt“, betonte Huber. Die Aktion wurde im Laufe des Vormittags beendet. Wie beim öffentlich-rechtlichen BR laufen auch in anderen ARD-Anstalten derzeit Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften fordern nach eigenen Angaben ein Plus für die Beschäftigten von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro.
DPA

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