Hardy Krüger kehrt in der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ als Chirurg aus Amerika nach Berlin zurück. © RTL+
Mit Premieren kennt er sich aus: Oft genug stand Schauspieler Hardy Krüger mit Lampenfieber und einem neuen Stück auf der Theaterbühne. Heute kann sich der 56-Jährige ganz entspannt zurücklehnen. Sein Debüt in der Kultserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, das RTL an diesem Dienstag um 19.40 Uhr ausstrahlt, ist längst im Kasten. Künftig wird der gebürtige Schweizer als plastischer Chirurg Lars Brunner zum festen Cast der beliebten Reihe gehören.
In der heutigen Folge 8077 taucht er als Ex-Mann von Maren Seefeld (Eva Mona Rodekirchen) das erste Mal auf. Seine Vorgeschichte: Einst verschwand Lars nach Amerika, opferte seiner Karriere den Kontakt mit den beiden Kindern. Ein Schritt, den er mittlerweile zutiefst bereut. Kann der lebenslustige und ehrgeizige Mediziner mit der Rückkehr nach Berlin das Vertrauen von Tochter Lilly und Sohn Jonas zurückgewinnen?
Eine Serienrolle mit zwischenmenschlicher Tiefe, die Hardy Krüger sofort gefallen hat. Das Thema Familie steht im Fokus und familiär ging es auch auf Anhieb am Set von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu. „Es fühlte sich an, als wäre ich nie woanders gewesen“, verrät Krüger im RTL-Gespräch. Das liegt vielleicht auch daran, dass er den einen oder anderen Kollegen schon kannte. Schauspielerin Gisa Zach etwa, die in der Reihe mitspielt und in der ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ viele Jahre seine Ehefrau gab. „Über das Wiedersehen mit Hardy habe ich mich riesig gefreut“, sagt Zach.
Seit mehr als zwei Monaten dreht Krüger nun schon mit dem Ensemble. „Die Atmosphäre ist entspannt und freundlich. Wir sind eine liebende Gemeinschaft, die Spaß an der Arbeit hat.“ Im Gegensatz zu seiner Serienfigur sei er weit weniger extrovertiert, verrät Krüger. „Ich ziehe mich lieber zurück, wenn ich nicht auf der Bühne stehe.“ Aber es gebe auch durchaus Parallelen zwischen Lars Brunner und Hardy Krüger. „Ehrgeiz und Disziplin sind uns beiden nicht fremd. Die Lebenslust und Leichtigkeit gefallen uns beiden, und wir lachen gerne über uns selbst, was aber auch dazu führen kann, dass wir in Fettnäpfchen treten.“
Im Vorfeld musste Krüger einiges über die Arbeit eines Arztes lernen – Fachbegriffe und ihre Bedeutung etwa. Mit dem strammen Drehpensum, das täglich auf dem Plan steht, hat der Schauspieler dagegen kein Problem. „Ich kenne das Serienformat und bin darin geübt“, sagt der ehemalige Hauptdarsteller aus der ZDF-Reihe „Forsthaus Falkenau“. Ob der Name Krüger eine besondere Zugkraft im RTL-Kosmos hat, wird sich rausstellen. „Fest steht, dass es viele gute Gründe gibt heute und in Zukunft einzuschalten“, sagt der TV-Star. „Ein besonderer Grund ist sicher, dass vieles passieren wird, was die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht erwarten werden.“
AKI