TV-Nonne im Gipfelglück

von Redaktion

Schauspielerin Janina Hartwig über ihre Gastrolle in den neuen Folgen von „Watzmann ermittelt“

Serienstar Janina Hartwig. © Armin Weigel

Szene mit Schauspielerin Janina Hartwig (2. v. re.) in der ARD-Serie „Watzmann ermittelt“. © Billy Gropper

Schöne Aussichten: Ab heute geht’s mittwochs wieder in die Berchtesgadener Alpen und das ganz ohne Anstrengung. Die ARD-Serie „Watzmann ermittelt“ startet um 18.50 Uhr mit den neuen Folgen der fünften Staffel. Dabei ist die Reihe mit einer durchschnittlichen Reichweite von 3,15 Millionen Zuschauern längst der Gipfelstürmer unter den Vorabendserien. Kein Wunder, dass in den zwölf kommenden Episoden jede Menge Gaststars gern mit von der Partie sind. Saskia Valencia, Katharina Jakob, Wolfgang Fierek und Lara Joy Körner geben sich die Ehre. Und auch die langjährige Fernseh-Nonne Janina Hartwig (63, „Um Himmels Willen“) freut sich auf ihren Auftritt bei „Watzmann ermittelt“, wie sie im Gespräch erzählt.

Frau Hartwig, zunächst müssen wir Ihre Beziehung zu den Bergen klären…

Ich bin ja so eine Berliner Flachlandpomeranze. Als DDR-lerin konnte man nur in die Tschechoslowakei in die Hohe Tatra fahren oder in die Karpaten. Als ich nach München kam, war ich sofort begeistert von den Alpen. Es erfüllt meine Seele mit Glück, wenn sich im Frühling die ersten Blumen aus den Steinen im Gebirge arbeiten. Ich liebe es, auf Berge zu steigen und in einer Berghütte verschwitzt ein alkoholfreies Weißbier zu trinken. Und ich habe vor 30 Jahren erstmal Skifahren gelernt, um den Winter in den Alpen genießen zu können. Ich fahre gerne schnell.

Hat die Rolle in „Watzmann ermittelt“ bleibenden Eindruck bei Ihnen hinterlassen?

Das kann man wohl sagen: Ich wohne in einer Erdgeschosswohnung und habe drum herum einen schönen großen Garten. Ich sitze gerade auf der Terrasse und schaue rechts auf einen großen Topf mit Geranien. Den habe ich vor eineinhalb Jahren in der Gärtnerei gekauft, in der wir gedreht haben.

Warum haben Sie die Rolle in „Watzmann ermittelt“ angenommen?

Weil sie wirklich sehr vielschichtig ist. Diese Frau, die ich spiele, hat ein Geheimnis. Und da immer nur ein bisschen was rausgucken zu lassen, ohne zu viel zu verraten – das hat mich als Schauspielerin schon sehr gereizt. Außerdem war das eine schön schräge Geschichte.

Wie wurden Sie am Set aufgenommen?

Es war ein unfassbar nettes Team. Ich kenne das ja von „Um Himmels Willen“, wenn Leute nur ein, zwei, drei Drehtage ans Set kommen. Manche sind dann sehr aufgeregt. Unter uns Schauspielern gibt es aber einen Leitspruch: Man ist als Schauspieler immer nur so gut wie der andere. Also das ganze Gewerbe lebt davon, dass man etwas gibt und das vom Partner wieder zurückbekommt. Es ist ein ständiges Geben und Nehmen von Stimmungen und Energie. Genau das habe ich bei den Kollegen von „Watzmann ermittelt“ bekommen: Sie sind zugewandt, offen und gespannt, was sich aus der gemeinsamen Arbeit ergibt.

Würden Sie eine durchgehende Rolle wie in „Um Himmels Willen“ wieder spielen?

Natürlich. Ich hab’s gerne, wenn die Leute mir sagen: Ihre Arbeit gefällt mir gut. Ich würde so eine Serienrolle sofort wieder annehmen.


JS/AKI

„Watzmann ermittelt“

Neue Folgen ab heute, 18.50 Uhr, in der ARD

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