Wilde Zeiten

von Redaktion

Kölner „Tatort“ spielt in Techno-Szene

Die Kommissare Schenk (Dietmar Bär, li.) und Ballauf (Klaus J. Behrendt) auf dem Kölner Funkturm. © Sandra Stein/WDR

Im Kölner Funkturm, der dem feierwütigen Partyvolk weit sichtbar den Weg leuchtet, geht die Post ab. Die Techno-Feten im Colonius der Neunzigerjahre sind legendär. Durchtanzte Nächte, Alkohol, Ecstasy – und mittendrin Chris, René, Meike, Gina und Alex. Fünf Freunde, die am nächsten Morgen nicht mehr vollzählig sind. Die Kölner Kommissare bekommen es im ARD-„Tatort: Colonius“ an diesem Sonntag um 20.15 Uhr mit einem Vermisstenfall zu tun, der 30 Jahre zurückliegt.

Der Szene-Fotograf Alexander Schmitz wird erschlagen in seiner Kölner Wohnung gefunden. In seinen Sachen entdecken die Kommissare Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) Beweise, die sie zu einem alten Vermisstenfall zurückführen. Damals verschwand die junge Mutter Gina spurlos nach einer durchfeierten Nacht im Colonius.

Die verbliebenen Mitglieder der Clique (gespielt von Karoline Eichhorn, Thomas Loibl und Andreas Pietschmann) werden aufs Revier zitiert, um Licht in diesen Fall zu bringen. Doch sie sind längst keine Freunde mehr und hüten so manches dunkle Geheimnis.
AKI

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