Diva bei der Pressekonferenz: Pamela Anderson. © Soeder/dpa
Feierte Abschied als Bond: Daniel Craig. © CRUZ/afp
Lässiger Brite: Callum Turner würde als 007 keine schlechte Figur abgeben. © Daniel Hinz/API
Es ist eines der größten Geheimnisse der Filmwelt – wenn die Frage überhaupt schon entschieden ist: Wer folgt auf Daniel Craig und wird der neue James Bond? Am Rande der Berlinale gab es nun Spekulationen rund um Callum Turner, der ein heißer Kandidat sein könnte – und entsprechende Fragen zumindest nicht dementierte.
Begleitet von seiner Verlobten, Popstar Dua Lipa (30), stellte der Brite in Berlin seinen aktuellen Film „Rosebush Pruning“ vor. Die Geschichte um eine toxische Familie ist im Wettbewerb um den Goldenen Bären vertreten und feierte am Valentinstag Premiere bei den Festspielen, übrigens in Anwesenheit von Pamela Anderson (58), die die Mutter spielt.
Als Turner auf der Pressekonferenz zu den 007-Gerüchten befragt wurde, antwortete er ausweichend. „Ich werde das nicht kommentieren“, meinte der Schauspieler, der gestern seinen 36. Geburtstag feierte. Dann lenkte sein Schauspielkollege Tracy Letts ein und scherzte, er werde der neue Kandidat. Und auch Karim Aïnouz, Regisseur von „Rosebush Pruning“, erklärte, es sei einer seiner größten Träume, einmal einen Bond-Film zu drehen. Schmunzeln im Publikum, denn der nächste 007 wird das sicher nicht sein. Es steht bereits fest, dass Denis Villeneuve den ersten neuen Bond inszenieren wird.
Zurück zu den Spekulationen. „Fast jeden Monat bekommen wir einen neuen James Bond“, schrieb der „Hollywood Reporter“ unlängst. In den Schlagzeilen seien viele Namen aufgetaucht – von Idris Elba über Henry Cavill bis hin zu Tom Hardy. Auch „Bridgerton“-Star Regé-Jean Page und Richard Madden hätten ihren Moment gehabt. Bei Aaron Taylor-Johnson habe es nur eine besondere Uhr gebraucht – eine Bond-Uhr – „und plötzlich war er ein Favorit“, schreibt das Branchenblatt.
Dass Gerüchte ins Kraut schießen, passiere allerdings immer wieder in schöner Regelmäßigkeit, wenn die Rolle des Bond neu besetzt werde, schrieb der „Hollywood Reporter“ weiter und zitierte einen Insider mit der Aussage, 99 Prozent solcher Gerüchte stellten sich als falsch heraus, eigentlich 100. Wer also wird im Namen Ihrer Majestät auf Mission gehen? Man weiß es schlicht noch nicht. Das aktuelle Gerücht wird also sicher nicht das letzte gewesen sein.THY/DPA