Unsere Stadt ist ein Paradies auf Erden

von Redaktion

Prominent besetzte Premiere „Ein Münchner im Himmel“ im Mathäser Filmpalast

Szene aus „Ein Münchner im Himmel“. © Leonine

Auf dem roten Teppich: Maximilian Brückner (v.li.), Heiner Lauterbach, Momo Beier, Michaela May, Hannah Herzsprung und Regisseur David Dietl. © Manuel Tilgner

Soviel Glamour kann München an einem Abend gut vertragen: Einerseits das Spitzenspiel FC Bayern gegen Paris Saint-Germain in der Allianz Arena, auf der anderen Seite: die Weltpremiere der Kinokomödie „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“ im Mathäser Filmpalast – mit bayerischer Starbesetzung. Wohin also? „Ganz klar, ins Kino!“, entschied sich Schauspielerin Lara Mandoki, während Papa Leslie den Bayern in der VIP-Lounge die Daumen drückte.

Zahlreiche VIPs des deutschen Films konnte Regisseur David Dietl, Sohn des unvergessenen Helmut Dietl, für seine Komödie gewinnen: Maximilian Brückner, Hannah Herzsprung, Michaela May, Heiner Lauterbach und Maximilian Schafroth feierten am Mittwochabend die Premiere der Kinokomödie, die eine wunderbare Liebeserklärung an München ist, eine Ode ans bayerische Lebensgefühl. In der Hauptrolle: Maximilian Brückner als Wiggerl.

Er lebt in den Tag hinein, ist nie um einen lockeren Spruch verlegen und dabei ein ziemlich schlitzohriger „Hund“ – bis ihn ein Autounfall aus dem Leben reißt. Doch wer braucht so einen Münchner schon im Himmel? Und so bekommt der Wiggerl eine zweite Chance auf Erden, um das eine oder andere wieder geradezubiegen. A bisserl was geht bekanntlich immer – und genau davon erzählt dieser Film.

Helmut Dietl, der sein Münchner Paradies 2015 gegen das himmlische tauschen musste, hätte vermutlich seine helle Freude an dieser Komödie seines Sohnes gehabt. Den liebevollen Blick auf die Heimat und die Schwäche für kantige Charaktere hat der 46-jährige David jedenfalls von seinem Vater geerbt. „Ich kann mir tatsächlich keinen schöneren Ort vorstellen, als hier zu leben“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. „Und ich bin froh, dass meine beiden Töchter in dieser wunderbaren Stadt aufwachsen können.“

München ist auch Heimat von Michaela May, die hier vor allem eines liebt: „Die Nähe zu Italien, die Berge, die Seen, die Natur.“ Tief verwurzelt ist sie hier, hat hier Familie und Freunde. Den Ruf der Schickimicki-Stadt teilt sie nicht. „In diesen Kreisen bewege ich mich nicht.“ Einer, der eigentlich schon lange wieder weg sein wollte, ist Maxi Schafroth. „Seit 20 Jahren bin ich hier, ich kleb’ an dieser Stadt, weil sie eine gemütliche Überschaubarkeit hat, und Charme, und Selbstbewusstsein. Aber sie kann auch dekadent und saturiert sein.“ Ebenfalls dabei: Comedian Sandro Capasso, der seine erste, wenn auch kleine, Kinorolle hat.MZ/AKI

Artikel 2 von 3