Schauspieler Christian Wolff mit Ehefrau Marina.
Käfer-Witwe Uschi Ackermann kaufte ein Mops-Bild.
Mauro Bergonzoli vor seinem XL-Italien-Bild und mit seiner Frau und Muse Franziska Fugger. © API/Michael Tinnefeld
Che bella! Mauro Bergonzoli ist vor 18 Jahren buchstäblich von seiner Muse geküsst worden. Der italienische Zeichner und Maler lernte seine „Magic Contessa“ einst in Argentinien kennen und lieben. Seitdem lebt er mit ihr, die eigentlich Franziska Gräfin von Fugger-Babenhausen heißt und aus altem bayerischen Adel stammt, in der schwäbischen Provinz. Doch ihr Glamour strahlt weit darüber hinaus, sichtbar am Donnerstag in Dinzlers Kaffeerösterei am Irschenberg. Dorthin baten sie ihre Freunde und Familie zur Vernissage von Mauros neuesten Werken.
Und der gebürtige Mailänder begeisterte vor allem mit einem Italien-Bild in XL. „Alles was ich an meinem Land liebe, habe ich gemalt“, verrät Bergonzoli. Und so tummeln sich schöne Frauen zwischen Colosseum und Canale Grande, stolze Männer in Ferraris und auf schicken Vespa-Rollern. „Habe ich Sehnsucht, setze ich mich ins Auto, besuche meine Tochter in Mailand, in den Navigli, esse Pasta und fahre wieder zurück.“ Wobei: Ihre Ernähung haben der Künstler und seine Muse radikal umgestellt.
„Kein Zucker, kein Alkohol, nur vegan“, so Bergonzoli, der nach einem Herzinfarkt zwei Stents hat, aber dank seiner neuen Lebensweise keine Tabletten mehr nehmen muss. Eine, die Bergonzoli seit der ersten Stunde sammelt, ist Marina Meggle aus der gleichnamigen Butter-Industrie.
Und auch Käfer-Witwe Uschi Ackermann schlug zu. Natürlich ein Mops-Bild! Für 4200 Euro nimmt sie es allerdings nicht mit nach Hause, sondern spendet es an die Hauner‘sche Kinderklinik. „Möpse habe ich bereits genug zu Hause“, sagt sie und lacht.
Was alle an diesem Abend eint: die Sehnsucht nach Italien. Unternehmerin Ewa Schnitzenbaumer kam auf direktem Weg vom Gardasee zum Irschenberg, mit dabei ihre neue große Liebe: Mini-Pudel Awa. Und Schauspieler Christian Wolff hat sogar mal ein paar Monate in Italien gelebt, damals als er mit dem großen O. W. Fischer gedreht hat. Seine aktive Filmkarriere hat Wolff an den Nagel gehängt, plagt ihn doch gerade sein Rücken nach einer Spinalkanalstenose. Ebenfalls dabei: Tüssling-Bürgermeisterin Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel, Autor Lothar Strobach, Felix Raslag und Professor Bruno Meiser.MARIA ZSOLNAY