Schwere Zeiten für den TV-Liebling

von Redaktion

Nach einer Fuß-Amputation erholt sich Andreas Giebel jetzt in der Reha

Wenn man Andreas Giebel trifft, dann hat man einen Menschen vor sich, den so leicht nichts aus der Fassung bringt. Immer freundlich, immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen, und vor allem immer positiv. Das Glas ist halb voll, mindestens, auf keinen Fall leer. Doch jetzt hat der Schauspieler, den die Zuschauer seit Jahren in ihr Herz geschlossen haben, einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Wie die „Bild“ berichtet und unserer Zeitung aus dem Umfeld des TV-Stars bestätigt wurde, wurde dem 68-Jährigen ein Fuß amputiert.

Schon seit Jahren machte der rechte Fuß ihm Probleme. 2018 berichtete Giebel von einer angeborenen Fehlstellung. „Jetzt bin ich in Behandlung“, so der Schauspieler damals. Die seinerzeit geplante Kabarett-Tour musste er auf Anraten seiner Ärzte absagen. Laufen fiel ihm schwer. Er musste sich „jeden Schritt genau überlegen“, so Giebel. Ob die Amputation nun im Zusammenhang mit der Diagnose von damals steht, ist nicht klar. Die „Bild“ schreibt von Komplikationen, die aufgetaucht seien. Demnach soll eine ungeeignete Einlage im Schuh zu einer offenen Wunde geführt haben, die nicht mehr verheilte. Derzeit ist Giebel nach Informationen unserer Zeitung in der Reha und auf dem Weg der Besserung.

Wann er wieder drehen kann, ist offen. Seit 2019 spielt er die Hauptrolle als Benedikt Beissl in der erfolgreichen ARD-Krimiserie „Watzmann ermittelt“. Neue Folgen sind geplant – mit ihm. Zuvor hatte Giebel jahrelang als Polizist in „München 7“ von Regisseur Franz Xaver Bogner Verbrecher gejagt, ebenso bei den „Rosenheim Cops“ im ZDF. Aus der deutschen Fernsehlandschaft ist der Münchner nicht wegzudenken.

Halt in dieser für ihn sicher schweren Zeit wird Andreas Giebel bei seiner Familie finden. Anlässlich seines 65. Geburtstags vor drei Jahren öffnete er sein Haus für ein BR-Porträt und erzählte vom großen privaten Glück mit seiner dritten Ehefrau Karin, vier erwachsenen Töchtern und Enkelkindern. Wer die Bilder gesehen hat, der weiß: Die Menschen um ihn herum werden den Schauspieler unterstützen, wie es nur geht. Und dann kann er hoffentlich bald wieder das tun, was ihm neben der Familie so großen Spaß bereitet: vor der Kamera in andere Rollen zu schlüpfen.S. THYSSEN

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