Cool: Elyas M´Barek zeigt auf dem Filmfest seinen neuen Streifen. © Foto: api
Der Mann sieht richtig gut aus: Elyas M‘Barek trägt Vollbart, eine getönte Brille und erste silbergraue Strähnen im dunklen Haar. Den coolen Style hat er aus New York mitgebracht, wo er die letzten drei Jahre, zusammen mit Ehefrau Jessica Riso, gelebt hat. Jetzt also wieder München: „Ich habe schon eine Wohnung, bin vor einer Woche eingezogen“, erzählt er beim Empfang der Constantin Film. „Es gibt allerdings noch viel zu tun, die großen Möbel kommen erst noch, aber ich bin am Einrichten.“
Der 44-Jährige hat die Wohnung in New York komplett aufgegeben, zu teuer sei dort das Leben, sagte er kürzlich und auch zu anstrengend, denn er müsse für Dreharbeiten in Deutschland immer wieder hin- und herfliegen. „Es ist einfach wieder schön, in der Heimat zu sein. Ich hab München sehr vermisst“, gesteht er. „Ich werde hier sehr herzlich begrüßt, von Freunden und sogar den Nachbarn.“
Viel Zeit bleibt ihm allerdings nicht, die Heimat zu genießen. „Nächste Woche drehe ich wieder, dieses Mal in Köln, einen Kinofilm.“ Bis September ist er dann am Rhein. Bevor er abreist, hat er aber noch einen großen Auftritt beim Münchner Filmfest. In „Virginia Woolfs Night & Day“ spielt M‘Barek die männliche Hauptrolle, an der Seite der amerikanischen Kollegin und Sängerin Haley Bennett. Beide, M‘Barek wie Bennett, sind zur Premiere am heutigen Dienstagabend in der Hochschule für Fernsehen und Film anwesend. „Es ist ein internationaler Film und ich bin schon stolz, dass er hier gezeigt wird. Ich hoffe, die Leute kommen auch.“
Ebenfalls beim (sehr heißen) Empfang von Constantin Film im Café Roma dabei: die Gastgeber und Filmbosse Oliver Berben und Martin Bachmann, Schauspielerin Iris Berben mit Ex-Lebensgefährte Gabriel Levy, der das Café Roma betreibt. Außerdem dabei: Florian David Fitz, der bereits wieder an einem eigenen Drehbuch schreibt, Ferres-Tochter Lilly Krug, Simon Pearce und viele andere.MARIA ZSOLNAY