Moderatoren-Wechsel am Morgen

von Redaktion

Bayerischer Rundfunk: Marcus Fahn teilt sich die Sendung mit Philipp Eger

Marcus Fahn (l.) und Philipp Eger wechseln sich künftig am Mikrofon ab. © BR

Die beiden großen Radiosender Bayern 3 und Bayern 1 gehen mit personellen Änderungen in den Herbst. Die Rochaden betreffen sogar die Morgensendungen – diese gelten als Filetstücke jedes großen Radiosenders, weil sie besonders viele Hörer erreichen. Insofern werden die ungewohnten Stimmen sicherlich einigen auffallen.

Die wohl größte Anpassung: Die Morgensendung bei Bayern 1 liegt nicht mehr durchweg bei Marcus Fahn. Der 50-Jährige war in den vergangenen Jahren eine echte Institution am Bayern-1-Morgen, wurde nur für eine Woche im Monat von Ulla Müller abgelöst. Nebenbei übernahm er noch andere Projekte wie die „Heute im Stadion“-Moderation sowie die BR-TV-Reihe „Berghütten“ – das klingt nach etwas viel auf einmal.

Deswegen gibt es jetzt Entlastung für Marcus Fahn. Und: Die Bayern-1-Hörer müssen trotzdem nicht auf seine Stimme am Morgen verzichten. Sie hören diese nur seltener. Fahn wechselt sich künftig wochenweise mit einem anderen Moderator ab, der BR-Hörern ebenfalls bestens bekannt sein wird: Jede zweite Woche moderiert Philipp Eger (49) ab sofort die Morgensendung. Eger ist seit vielen Jahren als BR-Sportkommentator und -moderator im Einsatz, weitete dann sein Feld auf den Bayern-1-Vormittag aus. Künftig klingelt sein Wecker jede zweite Woche noch früher, damit er rechtzeitig am Morgenshow-Mikro stehen kann.

Ulla Müller, die eine Woche pro Monat sowie als Urlaubsvertretung (oder rund um Marcus Fahns Hochzeit) im Morgenshow-Einsatz war, sagt der frühen Sendung Adieu und konzentriert sich auf das Bayernmagazin bei Bayern 1, das sie im Wechsel mit Christine Rose moderieren wird.

„Frühaufdreher“ starten erst ab 6 Uhr

Bayern 1 begrüßt zudem zwei Neuzugänge vom Schwestersender: Claudia Conrath kommt von Bayern 3, um in Zukunft im Wechsel mit Melitta Varlam den Bayern-1-Vormittag von neun bis 12 Uhr zu moderieren. Und auch Jerry Gstöttner tauscht das Bayern-3-Mikro gegen das von Bayern 1: Er startet Donnerstag abends eine 90er-Show und ist am Wochenende im Einsatz.

Bei Bayern 3 gibt es ebenfalls beträchtliche Änderungen. Bisher moderierten dort zwei Teams im Wechsel von fünf bis neun Uhr die Morgenshow namens „Frühaufdreher“ (Jacqueline Belle/Jerry Gstöttner sowie Sebastian Winkler/Steffi Fischer), künftig wird es nur noch eines sein: Sebastian Winkler und Steffi Fischer sind nun durchweg die beiden „Frühaufdreher“, wecken das Publikum aber immer erst ab 6 Uhr, die Stunde davor moderiert News-Mann Holger August. Jacqueline Belle kann künftig länger schlafen und bekommt eine neue Aufgabe: Mit Corinna Theil übernimmt sie den Bayern-3-Vormittag.

Ab dem 14. September steht dann auch noch eine neue Sendung an: Die „Bayern 3 Crasher“ Stefan Kreutzer und Sebastian Schaffstein bekommen einen festen Sendeplatz montags bis donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Der Sender setzt damit künftig einen Comedy-Schwerpunkt am späten Nachmittag.

Viel Neues, das für Stammhörer erst mal ungewohnt wirken könnte, auf das sich Diane Dotzauer aber freut. Sie ist Programmbereichsleiterin und sagt: „Mit der neuen Aufstellung entwickeln Bayern 1 und Bayern 3 ihre jeweiligen Stärken konsequent weiter: Bayern 1 steht für Verlässlichkeit, Nähe zu den Menschen in unruhigen Zeiten und starke Persönlichkeiten am Mikrofon. Bayern 3 investiert in seine starken Duos und unverwechselbare Unterhaltung über Radio und digitale Kanäle hinweg.“

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