Fahrerassistenzsysteme (FAS) unterstützen passiv und aktiv: Der Fahrer behält jederzeit die volle Kontrolle über sein Fahrzeug und bleibt stets verantwortlich. FAS assistieren und unterstützen, wenn zum Beispiel die Konzentration einmal schwindet und die Aufmerksamkeit nachlässt – oder auch, wenn andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen.
Der Mensch handelt nicht immer perfekt: Das Ergebnis sind Unfälle durch zu hohe Geschwindigkeit, mangelnden Sicherheitsabstand, Unachtsamkeit oder Müdigkeit. Für Fahrfehler gibt es geeignete FAS, die auf die Gefahr, in die man sich unbemerkt begibt, aufmerksam machen können. Notbrems-, Spurwechsel- und Spurhalteassistenten korrigieren Fahrfehler und helfen in den Momenten, in denen die Konzentration einen kurz verlassen hat. Geschwindigkeitsassistenten warnen bei zu hoher Geschwindigkeit, Abstandsregler passen den Abstand zum Vordermann dem fließenden Verkehr an und Müdigkeitswarner erinnern einen daran, eine Pause einzulegen, bevor man in den Sekundenschlaf fällt. Das hat nichts mit einer Abhängigkeit von der Technik zu tun, im Gegenteil: FAS sind die besten Beifahrer, sie entlassen einen aber nicht aus der Verantwortung.
Assistieren
statt kontrollieren
Der Begriff „Assistent“ drückt es schon aus: Der Fahrer behält auch bei Aktivierung mehrerer Fahrerassistenzsysteme die volle Kontrolle über seinen Wagen. Die Technik greift nur dann ein, wenn die Sicherheit dadurch erhöht wird. bester beifahrer