Im Rückspiegel

von Redaktion

Der Beifahrerairbag geht in Serie

Nachdem Mercedes-Benz im März 1981 auf dem Genfer Automobilsalon den Fahrerairbag vorgestellt hatte, sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis auch eine zweite, heute selbstverständliche Sicherheitseinrichtung, auf den Markt kam. Im September vor 30 Jahren präsentierten die Stuttgarter auf der IAA in Frankfurt den ersten Beifahrerairbag. Ab Februar 1988 war er zunächst in der S-Klasse erhältlich. Ab 1994 gehörte er dann in zahlreichen Mercedes-Benz-Fahrzeugen zur Serienausstattung.

Da die Airbagmodule durch die kontinuierliche Arbeit der Ingenieure immer kleiner wurden, konnten sie schon bald auch an anderen Stellen des Fahrzeugs platziert werden, um zum Beispiel auch bei einem Seitenaufprall die Insassen zu schützen. Mercedes-Benz stellt 1993 einen Seitenairbag als Studie vor, 1995 kam der Sidebag dann als Sonderausstattung zunächst in der E-Klasse auf den Markt. Weitere Fortschritte waren der Windowbag (1998), Head-Thorax-Seitenairbag (2001), Kneebag (2009), Thorax-Pelvis-Sidebag, Beltbag und Cushionbag (2013) sowie adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung, je nach Schwere des Aufpralls und Sitzposition. So schützen heute bis zu zwölf Airbags in einem Auto die Insassen. ampnet/jri

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