Bewegung ist nicht nur gut für die Figur: auch Herz und Kreislauf freuen sich darüber. Egal bei welchen Temperaturen es ins Freie zum Radeln, Bergsteigen oder Joggen geht, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist bei jedem Training Voraussetzung.
Viele Sportler greifen mittlerweile zu alkoholfreien Bieren, um sich zu erfrischen. Weil viel Trinken aber noch nicht alles ist, hat die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) einige „goldene Regeln“ bei sportlichen Aktivitäten aufgelistet.
Wer mit dem Sport ganz neu anfängt oder nach einer längeren Pause wieder startet, sollte demnach mit Augenmaß beginnen und Intensität, Häufigkeit und Dauer des Trainings langsam steigern. Sinnvoll kann ein Training unter Anleitung sein – etwa im Verein oder bei einem Lauftreff.
Zeit zum Ausheilen
Optimalerweise sollte man drei- bis viermal pro Woche für 20 bis 40 Minuten Sport treiben.
Die Aktivitäten sollten dabei keine Qualen bereiten, sondern Spaß machen. Es gilt das Motto: Besser länger und locker als kurz und heftig.
Nach einer sportlichen Belastung ist auf ausreichende Erholung mit Regeneration und Schlaf zu achten.
Und ganz entscheidend ist es, auf die richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr zu achten. An warmen Tagen sollten Aktive über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.
Den Flüssigkeitsbedarf muss man im Übrigen nicht unbedingt nur mit Wasser oder teuren isotonischen Fitness-Drinks decken – mehr Geschmack bietet beispielsweise ein isotonisches alkoholfreies Bier.
Eine weitere „goldene Regel“ gibt vor, bei Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber oder Gliederschmerzen unbedingt eine Sportpause einzulegen. Verletzungen brauchen immer Zeit zum Ausheilen.
Zur Prävention sollte man das Aufwärmen und Dehnen vor dem Sport nicht vergessen. djd