Auch das Inntal ist Teil der Metropolregion München, zu der 26 Landkreise und sechs kreisfreie Städte Südbayerns gehören. Sie umfasst eine Gesamtfläche von 25548 Quadratkilometern – und ist damit fast so groß wie Belgien. Ausgehend von der Metropolregion sind unzählige deutsche wie europäische Ziele in kurzer Zeit bequem zu erreichen.
Die Region biete eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur – für Verbindungen innerhalb der Metropolregion München ebenso wie nach Europa und in die Welt, heißt es in der Vorstellung. Wegen ihrer Nähe zu den Alpen werde die Region auch gerne „Tor zu Italien“ genannt. Nicht zu Unrecht: Denn auf Schiene oder Straße erreicht man die ersten Orte Südtirols in rund zwei Stunden.
Im europäischen Schienennetz gilt München als wichtiger Knotenpunkt, drei transnationale Fernverkehrsachsen kreuzen sich hier: Berlin – München – Rom, Paris – München – Budapest sowie Zürich – München – Prag. Viele Direktverbindungen ermöglichen trotz der Lage im äußersten Süden Deutschlands kurze Reisezeiten in andere Regionen Deutschlands.
Auch wird die Metropolregion von einem dichten Autobahnnetz durchzogen. Dieses erschließt strahlenförmig die gesamte Region und sorgt für eine gute Anbindung an das restliche Deutschland und die Nachbarstaaten.
Über den
Tellerrand schauen
Richard Weißenbacher, Wirtschaftsförderer und Klimaschutzmanager beim Landkreis Rosenheim, sieht die Aufgaben und Themen in der Metropolregion sehr breit gelagert: „Die vielen gemeinsamen Themen wie Verkehrsbelastung, knapper Wohnraum, Siedlungsdruck, Pendlerströme, Wirtschaftsbeziehungen, kulturelle Vielfalt usw. verpflichten uns zu einer Zusammenarbeit. Und die Region Rosenheim wird als Mitglied des EMM e.V. auch international als Wirtschaftsstandort noch besser wahrgenommen.
Sehr wichtig ist der Austausch im Bereich Wirtschaftsförderung und Klimaschutzmanagement. Gerade in diesen Fachbereichen ist eine erfolgreiche Arbeit vor Ort nur möglich, wenn man über den Tellerrand hinausschaut und in größeren Zusammenhängen überlegt, was zu tun ist.“
Und warum präsentiert sich der Landkreis Rosenheim mit dem Satz „Macht mehr Gipfelstürmer“?
„Dieses Motto bezieht sich selbstverständlich nicht nur auf die Tausende von Bergsportlern, die unsere Voralpen erklimmen. Auch unsere innovativen Wirtschaftsbetriebe, darunter etliche Weltmarktführer, stehen für das Erreichen immer höherer Produktqualitäten. Hier machen sich Start-ups mit neuen Ideen und Technologien zum „Sturm“ ihres Unternehmensziels auf!“, so Weißenbacher.