Mit 253679 Neuzulassungen übertraf der Pkw-Markt in Deutschland im August den Vorjahreswert um 3,5 Prozent. Der Anteil der privaten Zulassungen (39 Prozent) stieg nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um sechs Prozent, die der gewerblichen (61 Prozent) um zwei Prozent. Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten dabei im vergangenen Monat zwei- bis dreistellige Zuwachsraten.
Elektrisch betriebene Pkw (2177 Stück) wiesen ein Plus von 143,2 Prozent auf. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (6927 Neuzulassungen) legten um 76,4 Prozent zu, darunter die Plug-in-Hybride (2617 Einheiten um 213 Prozent. Benziner bildeten mit einem Anteil von 58,4 Prozent (+15,0 Prozent) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 37,7 Prozent um 13,8 Prozent zurückgingen. Ein Anteil von 0,2 Prozent entfiel auf Flüssiggasfahrzeuge (423 Neuwagen / +90,5 Prozent). Erdgasfahrautos (377 / +75,3 Prozent) wiesen einen Anteil von 0,1 Prozent auf. Wie im Vorjahresmonat lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller verkauften Neuwagen in Deutschland bei 128,2 Gramm je Kilometer. Die Kompaktklasse war mit 23,9 Prozent, trotz eines leichten Rückgangs zum Vergleichsmonat (-2,5 Prozent), anteilsstärkstes Segment. Die SUV folgten mit einem Anteil von 16,6 Prozent (+30,0 Prozent), die Kleinwagen mit 13,3 Prozent (+2,8 Prozent) und die Mittelklasse mit 11,9 Prozent (-3,8 Prozent). Dagegen war bei Vans mit einem Anteil von 6,7 Prozent ein zweistelliger Zulassungsrückgang (-10,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. ampnet/jri