Viele Autofahrer klagen, der Normverbrauch ihres Fahrzeugs sei praxisfremd und im Alltag unerreichbar. Dabei lassen sich nahezu alle Modelle verbrauchsgünstig bewegen. Doch wie schafft man das? Fest steht: Das größte Spritspar-Potenzial sitzt hinter dem Lenkrad.
1. Kurzstrecken vermeiden: Jeder Kaltstart kostet so viel Sprit wie sieben Kilometer Fahrt mit warmem Motor.
2. Hohe Drehzahlen meiden: Aus unerfindlichen Gründen hält sich bei vielen Autofahrern die Furcht, den Motor bei geringen Touren zu quälen. Auch Anfahren klappt mit wenig Gas, nach einer Wagenlänge geht es in den Zweiten und dann bis in den höchstmöglichen Gang. Das ist auch in der Stadt meist der Vierte oder Fünfte.
3. Regelmäßige Wartung: Verstopfte Luftfilter und abgebrannte Zündkerzen bremsen den Motor, für gleiche Leistung muss der Fahrer mehr Gas geben.
4. Reifendruck prüfen: Kaum zu glauben, aber bis zu 50 Prozent der Autos sind mit zu geringem Reifendruck unterwegs. Das erhöht nicht nur den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch, sondern ist im wahrsten Sinne brandgefährlich. Denn zu wenig Luft lässt den Reifen bei schneller Fahrt heiß werden, bis der Gummi sich in seine Bestandteile auflöst – der Reifen platzt.
5. Auto entrümpeln: Liegen immer noch drei Sack Blumenerde im Kofferraum? Raus damit, jedes Kilo muss ständig neu beschleunigt werden, das kostet den Motor Kraft, die er sich aus dem Sprit holt. Ganz übel: Dachträger. Sie steigern den Luftwiderstand und damit ebenfalls den Spritdurst. promotor