Schon die Firmengründer von Volvo, Assar Gabrielsson und Gustaf Larson, hatten die Sicherheit der Fahrzeuginsassen zur obersten Priorität des Unternehmens erhoben. Und so führte Volvo 1959 als erster Automobilhersteller weltweit den Dreipunkt-Sicherheitsgurt als Serienausstattung ein. Fünf Jahre später präsentierten die Schweden als weitere Wegmarke der Sicherheitsentwicklung den ersten drehbaren Autositz, in dem kleine Kinder rückwärts gerichtet transportiert werden können. Vor 50 Jahren wurden dann erstmals sichere Autositze für kleine Kinder als Zubehör für die Modelle Volvo PV 121 Amazon und Volvo 144 angeboten. Dabei handelte es sich um die weltweit ersten drehbaren Beifahrersitze mit speziell gepolsterter Rückenlehne für Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren, die so in rückwärts gerichteter Position befördert werden konnten. Im nächsten Schritt brachte Volvo vor 45 Jahren als weltweit erster Autohersteller einen eigenen Kindersitz auf den Markt, der rückwärts gerichtet war, um so die bei einer Kollision auftretenden Kräfte besser abzufangen. Für die neue Fahrzeuggeneration, zu der auch der Volvo XC60 zählt, hat Volvo gemeinsam mit dem Kindersitz-Hersteller Britax-Römer neue Kindersitze entwickelt.
In Schweden setzten sich rückwärts gerichtete Kindersitze viel früher durch als anderswo. Die positiven Folgen dieser Entwicklung lassen sich in Unfallstatistiken ablesen. So zeigen Zahlen des Versicherungsunternehmens Folksam, dass die Gefahr für ein Kind, bei einem Unfall in einem vorwärts gerichteten Sitz tödlich verletzt zu werden, fünfmal höher ist als in einem entgegen der Fahrtrichtung montierten Sitz.Newspress.de/Sm