An alles ist für den Winter gedacht. Schnee und klirrende Kälte können kommen. Doch meist wird eine Überprüfung der Batterie vergessen. Dabei ist gerade sie in der kalten Jahreszeit Ursache für mehr als jede dritte Panne. Ganz klar, dass in der Kälte die Kapazität sinkt. Hinzu kommt aber noch der steigende Strombedarf vieler elektrischer Verbraucher.
Tipps für die Batterie
Prüfen: Das kann die Werkstatt mit ihrem Know-how am besten. Sie checkt Spannung, Ladung und Alter.
Erste Anzeichen: Der Anlasser dreht schwer durch, und an den Polen bildet sich Grünspan.
Pflegen: Pole säubern und mit Polfett einschmieren – in der Werkstatt ist das eine Minutensache. Kriechströme an schmutzigen Polen entladen die Batterie sonst ständig, selbst beim Parken.
Laden: Wer den Akku nach vorheriger Spannungsprüfung öfter mal für eine Nacht ans Ladegerät hängt, gibt ihm Power und verlängert sein Leben. Dass ab und an lange Touren gefahren werden sollten, versteht sich von selbst. Auf Kurzstrecken kann sich die Batterie nicht vollständig aufladen.
Schonen: Stromfresser wie elektrische Heckscheibe, Sitzheizung und Klimaanlage sollten auf kurzen Wegen aus bleiben. Die Lichtmaschine erzeugt zu wenig Energie, die Stromverbraucher ziehen sie dann aus der Batterie. Eine gute Alternative: Das Auto auf Kurzstrecken mal stehenlassen.
Starthilfe geben: Zuerst mit dem roten Starthilfekabel die Pluspole der leeren mit der vollen Batterie verbinden. Dann das schwarze Kabel an den Minus-Pol der Spender-Batterie und an den Motorblock oder die Karosserie des Liegenbleibers klemmen.promotor