Lkw-Platooning erprobt

von Redaktion

Daimler erprobt als erster Lkw-Hersteller in den USA den Einsatz von digital gekoppelten Trucks – das sogenannte Platooning – auf öffentlichen Straßen. Dies gab der Hersteller anlässlich der North American Commercial Vehicle Show (NACV) in Atlanta bekannt.

Fahrer entlastet, bessere Kraftstoffeffizienz

Beim Truck Platooning erhöhen Konnektivität und automatisiertes Fahren die Sicherheit bei hintereinander fahrenden Lkw, entlasten die Fahrer und verbessern die Kraftstoffeffizienz durch verringerte Fahrzeug-Abstände.

In einem ersten Schritt testet Daimler Trucks North America (DTNA) seine Platooning-Technologie in zwei gekoppelten Freightliner New Cascadia Sattelschlepper-Kombinationen („Pairing“).

DTNA reagiert damit auf ein wachsendes Kundeninteresse an Lösungen für automatisiertes und vernetztes Fahren im Nutzfahrzeug und untersucht in den USA gemeinsam mit Flottenkunden, wie sich Platooning-Lösungen auf den Flottenbetrieb auswirken können, zum Beispiel im Hinblick auf Disposition, Frachtsteuerung oder Fahrerschulung. Ab 2018 wird Daimler Trucks North America das digitale Koppeln von Lkw im realen Transportalltag gemeinsam mit großen Flottenkunden testen.

Die Nutzfahrzeug-Branche in den USA spricht beim Thema Platooning nicht nur über technische Aspekte, sondern auch über regulatorische Fragestellungen.

Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, werden Kunden von Daimler Trucks ihre Lkw im Platooning-Modus fahren können.

ampnet/nic

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