Rundum erneuert hat Ford seine Transit- und Tourneo-Baureihen. Der kleine Stadtlieferwagen Courier hat das Transporter-Programm der Kölner – von Courier über Connect und Custom bis zum großen Transit mit Nutzlasten von 500 Kilogramm bis zwei Tonnen – komplettiert.
Urvater der Ford-Transporter ist der Transit. Er ist seit über 50 Jahren auf dem Markt, und von ihm wurden schon über sieben Millionen Exemplare verkauft. Vor Kurzem ist der Transit mit einer Nutzlast von bis zu zwei Tonnen in einer neuen Generation angetreten.
Geringere Unterhaltskosten
Gegenüber dem Vorgänger verfügt er über mehr Ladevolumen und hat geringere Unterhaltskosten. Zahlreiche Fahrer-Assistenzsysteme werden angeboten – unter anderem die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Auffahrwarnsystem, der Fahrspur-Assistent mit Müdigkeitswarner, die Rückfahrkamera mit Anhänger-Ankupplungshilfe, die Verkehrszeichen-Erkennung, das statische Kurvenlicht sowie das Reifendruck-Kontrollsystem.
Der Transit ist in vier Karosserie-Versionen verfügbar – als Kastenwagen, Kombi, Bus und als Fahrgestell mit Einzel- oder Doppelkabine. Neu ist das Fahrgestell mit superlangem Chassis. Es hat einen extralangen Radstand mit Rahmenverlängerung für bis zu fünf Meter lange Aufbauten. Angeboten werden Versionen mit Frontantrieb, mit Heckantrieb und auch Allradler. Für mehr Fahrkomfort soll die für den Transit Custom Kombi 310 L1 und den Tourneo Custom 310 L1 lieferbare zusätzliche Luftfederung für die Hinterachse sorgen.
Die Kastenwagen-Version wird mit drei Radständen, vier Karosserielängen und zwei Dachhöhen angeboten und ist mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,7 Tonnen erhältlich. Laderaum beziehungsweise Fahrgastraum des neuen Transit bieten gegenüber denen des Vorgängers eine um bis zu elf Prozent höhere Ladekapazität. So passt in einen Kastenwagen mit mittlerem Radstand und hohem Dach Ladegut mit einem Volumen von mehr als elf Kubikmetern. Eva M. Becker