Preiswertes Bauen für Familien

von Redaktion

Planer wollen die Baukosten in Grenzen halten

Um Baukosten zu reduzieren, drehen Architekten und Bauplaner an vielen Stellschrauben. Ein hoher Vorfertigungsgrad, eine ökonomische Bauweise und clevere Einbauten stehen dabei klar im Fokus der Profis. Neue Systeme und eine kompakte Bauweise sollen in Zukunft doppelt sparen helfen.

In Anbetracht der hohen Grundstückspreise hat günstiges Bauen für die Deutschen oberste Priorität. Das gilt vor allem in den teuren Ballungsräumen der Metropolregionen.

Die Baubranche arbeitet daher an neuen Systemen, die dabei helfen, die Baukosten nachhaltig zu reduzieren. Eine Frage des Materials: Vielfach wird Holz für preiswertes und innovatives Bauen verwendet. Mittels neuer Bausysteme und Technologien ist dieser natürliche Baustoff für ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Bauen bestens geeignet.

Darüber hinaus kann auch der Vorfertigungsgrad eines Neubaus zu einer recht erheblichen Kostensenkung beitragen. Denn ein hoher Vorfertigungsgrad erfordert nur wenige Spezialkräfte zum Aufstellen vor Ort. Das reduziert nicht nur die Zahl der Gewerke auf der Baustelle, sondern zusätzlich auch die Bauzeit.

„Baufamilien können die Baukosten erheblich reduzieren, wenn sie konsequent alle Bereiche nach Sparmöglichkeiten durchforsten“, sagt Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse.

Kompakt gleich günstig: Dabei gelten einfache Prinzipien. So lässt sich eine kompakte Bauform mit wenigen Extras wie Erkern oder Gauben am wirtschaftlichsten realisieren – und danach auch am energiesparendsten betreiben.

„Eine gute Dämmung der gesamten Haushülle und eine effiziente Haustechnik sind dabei besonders wichtig“, betont Sosnowski. Wer sparen möchte, sollte sich auch überlegen, ob für einen Keller wirklich Bedarf besteht. Auch Eigenleistungen helfen, die Kosten zu reduzieren – sofern man seine handwerklichen Fertigkeiten realistisch einschätzt.

Artikel 2 von 11